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Motivator und Gesellschafter Die soziale Rolle von Haustieren während der Pandemie

Dass Hund, Katze, Hamster Einfluss auf das Wohlbefinden haben, zeigen zahlreiche Umfragen. Wie Haustiere während der Pandemie Unterstützung sein können.

© (c) CoreyOHara - stock.adobe.com (Corey O´Hara)
 

Die vergangenen Monate voller Herausforderungen und Veränderungen. In Zeiten von Ungewissheit und über den Haufen geworfenen Alltagsstrukturen sind Haustiere ein wichtiger Taktgeber. Ob sie uns während der Arbeit im Homeoffice Gesellschaft leisten oder uns zu Stress-abbauenden Spaziergängen animieren, Haustiere leisten während der Pandemie einen wichtigen Beitrag, um unsere Lebensqualität zu verbessern.

Ob sie uns Gesellschaft leisten oder uns ablenken, Hunde und Katzen helfen in einer schwierigen Zeit vielen Menschen, ihr Leben zu bewältigen, wie eine Umfrage von Mars Petcare unter Tierbesitzern in den USA ergab.

86 Prozent schätzen die Gesellschaft ihrer Haustiere, 78 Prozent leiden weniger unter Stress oder Angstgefühlen, 75 Prozent empfinden dank Haustier weniger Monotonie oder Langweile und für 69 Prozent bedeutet ihr Tier ein Gefühl der Hoffnung.
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Wer einen Hund hat, muss mit diesem nach draußen gehen. Das regelmäßige Spazierengehen fördert nachweislich die Gesundheit von Hundebesitzern: Sie machen mehr Bewegung und können so Risikofaktoren wie Übergewicht und Bluthochdruck entgegenwirken, zeigte eine Analyse der American Heart Association. Auch das Immunsystem profitiert von der Bewegung an der frischen Luft. Bei Kindern könne der frühe Kontakt zu Haustieren das Allergierisiko senken: Eine Studie aus Detroit hat zum Beispiel gezeigt, dass Kinder, die mit Katzen aufwachsen, als Erwachsene nur halb so häufig eine Katzenhaarallergie entwickelten wie Kinder ohne Stubentiger. Vor allem das erste Lebensjahr sei für die Prägung des Immunsystems sehr wichtig, in dieser Zeit sollte man Kindern den Kontakt zu Tieren ermöglichen. Zahlreiche kamen auch erst durch die Pandemie auf die Idee, einem Haustier ein Zuhause zu geben. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, da der tierische Mitbewohner viele neue Aufgaben und Pflichten mit sich bringt und auch ganz neue Anforderungen an die Wohn- und Lebenssituation seiner Besitzer stellt. Deswegen sollte man sich vorab gut informieren und in die Materie einlesen, außerdem sollten alle Familienmitglieder einverstanden sein.


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