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Menschen aus der RisikogruppeCoronavirus und Krebs: "Man darf nicht durchdrehen"

Wie gehen Menschen mit Corona um, für die das Virus brandgefährlich ist? Eine unheilbar an Krebs Erkrankte und eine Patientin mit transplantierter Lunge pendeln zwischen Pragmatismus und höchster Vorsicht.

© Birgit Machtinger
 

"Ich habe schon Angst. Wenn’s mich erwischt, ist’s aus.“
Erika Köstenbauer findet deutliche Worte für ihre momentane emotionale Verfassung angesichts der Corona-Krise. Die 68-jährige Kärntnerin aus Spittal/Drau lebt seit 20 Jahren mit einer transplantierten Lunge. Eine seltene Lungenkrankheit machte den schweren Eingriff im Jahr 2000 dringend nötig: Die bei ihr diagnostizierte Lymphangioleiomyomatose (LAM) führte dazu, dass wuchernde Muskelzellen das Lungengewebe nach und nach zerstörten. Seit der Operation muss Köstenbauer tagtäglich viele Medikamente nehmen, um eine Abstoßung des transplantierten Organs zu unterbinden. Diese Tabletten wirken auch reduzierend auf ihr Immunsystem – und das macht sie anfälliger für Krankheiten.

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