Pünktlich im Oktober, passend zum Brustkrebsmonat, kehren sie wieder: Die Empfehlungen, an Frauen gerichtet, regelmäßig ihre Brust selbst abzutasten. Nach Knoten, nach Veränderungen, um so Brustkrebs auf die Spur zu kommen. Allerdings sollte man sich nicht in Sicherheit wiegen – die Brust abzutasten, kann regelmäßige gynäkologische Untersuchungen bei der Fachärztin, beim Facharzt oder auch Mammografien nicht ersetzen. Einerseits ist das Unterfangen an sich kein ganz einfaches. Andererseits „kann es im Rahmen des Zyklus zu Veränderungen des Brustdrüsengewebes kommen“, erklärt Gabriel Rinnerthaler. So werden Knoten entdeckt, die Ängste schüren und auch zu nicht notwendigen Biopsien führen. Studien haben gezeigt, dass die Selbstuntersuchung weder das Brustkrebsrisiko noch die Brustkrebssterblichkeit beeinflusst. Es steigert jedoch das Bewusstsein für die eigene Brustgesundheit und hilft, Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen, sollte aber immer mit weiteren Früherkennungsmaßnahmen kombiniert werden.
Brustkrebsmonat Oktober
Wieso es nicht reicht, die Brust nur selbst abzutasten
Seinen eigenen Körper gut zu kennen ist wichtig, ebenso wie als Frau über das individuelle Brustkrebsrisiko Bescheid zu wissen. Denn so kann man Risiken minimieren.
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