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Nach Virologen-KritikTatar will Frequency "definitiv" nicht absagen

Nachdem die Virologin Dorothee Von Laer vor einem "Superspreading Event" warnte, konterte Geschäftsführer Ewald Tatar: "Wir werden das Festival definitiv nicht absagen."

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FREQUENCY 2019: FESTIVALBESUCHER / TRAISEN
Foto vom letzten Frequency im Jahr 2019 © APA/HERBERT P. OCZERET
 

Das Frequency-Festival in St. Pölten soll weiterhin wie geplant stattfinden. Nachdem sich Virologin Dorothee Von Laer von der Medizinischen Universität Innsbruck gegenüber der "Krone" gegen eine Durchführung des Events ausgesprochen hat, stellte Festivalveranstalter Ewald Tatar  klar: "Wir werden das Festival definitiv nicht absagen. Diese falsche Panikmache ist mir völlig unverständlich."

Angesichts der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus hatte Von Laer davor gewarnt, dass das von 19. bis 22. August angesetzte Frequency "das Potenzial zu einem Superspreading Event" habe. "Ich lasse mich auf keine Diskussion ein", meinte Tatar dazu. "Sie hat natürlich das Recht, ihre Meinung zu sagen, aber ich sehe das ganz anders."

Es gebe die "klare Ansage" der Bundesregierung, seit 1. Juli Veranstaltungen wieder bei voller Kapazität durchzuführen, sofern die 3G-Regel (geimpft, getestet, genesen) eingehalten wird. "Und dem leisten wir folge", so Tatar. "Außerdem hat es geheißen: Jetzt sind die Jungen dran. Warum also schießt man sich auf eine junge Veranstaltung wie das Frequency ein?", äußerte der Geschäftsführer von Barracuda Music seinen Unmut. "Jedem ist bewusst, dass das Virus nicht von einem Tag auf den anderen weg ist. Damit werden wir leben müssen", sagte Tatar. "Die Frage ist nur, wie wir damit leben wollen: Lassen wir uns unser Leben wegnehmen?" Eine Umfrage unter Frequency-Besuchern hätte ergeben, dass 75 Prozent bereit sind, sich impfen zu lassen oder bereits geimpft sind. "Das ist ein deutliches Zeichen, wie man junge Leute motivieren kann, sich impfen zu lassen."

Eine Absage seitens des Veranstalters werde es jedenfalls nicht geben. Diese Entscheidung müsse schon jemand anders treffen, sagt Tatar. "Und sie wird fatal sein! Einerseits werden die Jugendlichen abgestempelt als die Bösen. Und andererseits wird es sich fatal auf die Angst und Unsicherheit der Menschen auswirken. Das würde die gesamte Kultur und den Sommer nachhaltig beeinflussen."

Von der Politik forderte er unterdessen "klare Auflagen" für das Festival ein. Die 3G-Regel sei für ihn selbstverständlich. Bezüglich der Testungen steht sogar eine PCR-Pflicht im Raum. Auch das würde man laut Tatar in Kauf nehmen. "Aber dann kann man das Netz wirklich nicht mehr enger spannen", sagte er zu den Sicherheitsvorkehrungen.

www.frequency.at

Kommentare (7)
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Kariernst
0
1
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Richtig

Die Veranstaltung soll und darf stattfinden, wenn alle beim Eintritt einen Test machen müssen, dann auf alle Fälle lasst die Jugendlichen feiern oder dürfen das nur die Elitären Menschen in Bregenz und Salzburg und der Pöbel darf es nicht.
Bitte keinen Vergleich anstellen zwecks anderes Publikum und so, es sind alle gleich und alle sollen feiern können.
Die Panikmache ist einfach lächerlich denn auch in Bregenz und Salzburg können Ansteckungen geschehen also wenn dann alles oder alles andere auch absagen.

heri13
2
1
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Wenn der Herr Tatar denkt,

Er stünde über dem Gesetz dann irrt er.
Sofort alle Konten sperren.
Wenn nach dem Konzert aufkommt das seine Festivals schuld an Erkrankungen sind,werden die Kosten damit bezahlt.

ralfg
10
7
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.

Veranstalltungen, die wie das Frequency ablaufen, gehören definitiv noch verboten. Da kommt eine Person in den Nahbereich von hunderten anderen pro Tag. Leute schlafen in Zelten (meist nicht imneigenen), trinken aus gleichen Flaschen drängen sich auf engsten raum zum rumhopsen...
Da ist davon auszugehen das sich ein großer Prozentsatz ungeimpfter und nicht genesener ansteckt wenn ein paar Personen falsch negativ getestet sind. Bei der größe ist es unmöglich, dass keiner aktiv Corona hat und inzwischen auch das keiner aktiv Indirona hat.

ElCapitan_80
3
14
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Veranstaltungen

Ich denke auch dass solche Veranstaltungen unter entsprechenden Auflagen stattfinden können sollten.
Die aktuell geltende lasche 3G Regelung ist für solche Großveranstaltungen aber sicherlich zu wenig.
Sinn machen könnte folgende 3G Regel
Getestet: PCR-Test (max.72 Stunden) + Antigentest am Tag der Veranstaltung
Geimpft: 2 Wochen nach der 2. Dosis (bzw. 1. Dosis nach Genesung)
Genesen: 6 Monate (besser 3 Monate) + evtl. Antigentest

tom1973
5
21
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Alle gehören getestet

Bei so einer großen Veranstaltung gehören alle Besucher getestet, egal ob sie genesen oder geimpft sind - keiner darf sich in Sicherheit wiegen…

Liverpudlian88
2
4
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schlecht kommentiert?

Wo ist er dann Geschäftsführer?

Hgs19
0
2
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@liver...

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