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Dokus und InterviewsTod von Arik Brauer: ORF ändert sein Programm

Das Filmporträt "Ich will nur Geschichten erzählen" von Sharon Nuni folgt einem Nachruf im "kulturMontag". "Kreuz und quer" bringt am Dienstag die Doku "Arik Brauer. Eine Jugend in Wien". Weitere Schwerpunkte auf ORF III und Ö1.

Arik Brauer und Otto Schenk im Jahr 2019 Barbara Stöckl
Arik Brauer und Otto Schenk im Jahr 2019 Barbara Stöckl © (c) ORF (Günther Pichlkostner)
 

Der ORF ändert in memoriam des am Sonntagabend verstorbenen Künstlers Arik Brauer sein Programm. ORF 2 sendet im Rahmen des heutigen "kulturMontag" (22.30 Uhr) einen Nachruf sowie anschließend das zu Brauers 90. Geburtstag entstandene Filmporträt "Ich will nur Geschichten erzählen" (23.30 Uhr) von Sharon Nuni. Danach wird eine Ausgabe von "Stöckl." (0.00 Uhr) aus dem Jahr 2019 gezeigt, für die Brauer am Vorabend seines 90ers seinen langjährigen Freund Otto Schenk traf.

Am morgigen Dienstag wird Helene Maimanns "kreuz und quer"-Dokumentation "Arik Brauer. Eine Jugend in Wien" (ORF 2, 22.35 Uhr) ausgestrahlt, in der neben Brauer selbst seine Frau Naomi, seine Töchter Timna und Ruth, seine Enkelin Jasmin und seine Freunde Schenk und Ernst Steinkellner zu Wort kommen.

ORF III würdigt Brauer am heutigen Montag mit einem "Kultur Heute Spezial" (19.45 Uhr) sowie am 29. Jänner mit einem Themenabend, an dem zunächst die Aufzeichnung seines Soloprogramms "A Gaudi war's in Ottakring" (22.05 Uhr) und anschließend die ebenfalls zum 90. Geburtstag entstandene Sendung "Künstler, Mensch, Wiener - Arik Brauer im Gespräch" (23.10 Uhr) am Programm stehen.

Auch Ö1 erinnert an den Ausnahmekünstler: Am heutigen Montag stehen die "Spielräume" (17.30 Uhr) ganz im Zeichen Brauers. Am 28. Jänner wiederholt Ö1 eine Ausgabe von "Im Gespräch" (21 Uhr) mit Brauer aus dem Jahr 2012.

"Arik Brauer war eine der außergewöhnlichsten Künstlerpersönlichkeiten dieses Landes: ein unerschöpflich kreativer Geist, ein herausragender Maler, Bildhauer, Musiker und Geschichtenerzähler, ein versöhnlicher Zeitzeuge und Menschenfreund, der sich mit seinem einzigartigen künstlerischen Schaffen und humanistischen Wirken Zeit seines Lebens ein Denkmal gesetzt hat", würdigte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz den verstorbenen Künstler laut Aussendung.

Kommentare (1)
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einmischer
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Lesenswert?

ORF ändert sein Programm

Sehr lobenswert, leider zu einer unmöglichen Zeit. kurz vor und nach Mitternacht.
Vielleicht kann man da nochmal darüber nachdenken