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Kathrin Zechner im InterviewWas der regionale Rausch von Netflix für die kleinen Märkte bedeutet

ORF-Programmdirektorin Kathrin Zechner über den Rausch von Netflix & Co., die damit einhergehende Gefahr für kleine Märkte, neue Kooperationen, das Talent im Land und Sicherheitssysteme am Set, die funktionieren.

Mag. Kathrin Zechner
Kathrin Zechner: „Ich schließe eine Kooperation mit einer Plattform nur punktuell ab“ © (c) ORF (Thomas Ramstorfer)
 

Frau Zechner, in Österreich konnte sehr früh nach dem Lockdown wieder gedreht werden. Wie geht es der heimischen Filmbranche aktuell?
KATHRIN ZECHNER: Das akute Corona-Thema haben wir durch eine große gewachsene Vertrautheit und Partnerschaft durch die Produzenten und den ORF geschafft. Am wichtigsten für alle war, dass wieder produziert wird. Wir haben eine gedeckelte Ausfallhaftung, die die Politik dankenswerterweise übernommen hat, Sicherheitslinien nach dem schwedischen Modell, adaptiert auf unseren Markt. Und wir haben eine Vereinbarung zwischen ORF und Produzenten die Corona bedingten Mehrkosten betreffend gemeinsam erstellt.

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melahide
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Lesenswert?

Netflix

fand ich am Anfang gut. Jetzt machen sie alle Märkte kaputt. Gleich wie Amazon, Spotify, Facebook ... aber auch Microsoft kommt es da zu quasi Monopolstellungen.

Die Fülle an produziertem Inhalt ist meist auch unbrauchbar. Es bindet Ressourcen für „klassische“ Projekte. Wenn man jetzt auch noch „Regional“ zuschlägt ist es ein Fiasko.