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ORF-StadtkomödieDas Krokodil von Graz und andere Bissigkeiten

Ein Altrocker im zweiten Frühling und Austropop-Stars als Hochzeitsgäste: Regisseur Michael Kreihsl dreht in Graz derzeit die neue Stadtkomödie „Die Freundin meines Vaters“.

Michael Kreihsl mit Aglaia Szyszkowitz und Fritz Karl am Set © EPO-FILM
 

Bis 23. Juli kann man in Graz noch über Dreharbeiten, Absperrungen und womöglich Aglaia Szyszkowitz, Fritz Karl oder Marie-Luise Stockinger stolpern: Denn unter der Regie von Michael Kreihsl, dessen ORF-Komödie „Vier Saiten“ im Vorfeld zu Otto Schenks 90. Geburtstag im März ein Millionenpublikum anlocken konnte, entsteht die zweite Grazer Stadtkomödie mit dem Arbeitstitel „Die Freundin meines Vaters“. An Bord der epo-Filmproduktion ist auch der Sender Arte, womit Schauplätze wie Schloßberg, Sackstraße, Palais Meran oder Kaiserfeldgasse europaweit auf die Bildschirme kommen. „Wir haben einige interessante Locations, wollen aber keine Postkartensammlung von Graz machen“, sagt Kreihsl. Und fügt hinzu: "Graz ist ohnehin noch wenig abgefilmt, das gefällt mir sehr. Die Reibung zwischen barocken Ensembles und moderner Architektur finde ich hier einzigartig."

Zur ORF-Reihe

Nach dem Erfolg der „Landkrimis“ lancierte der ORF 2017 eine „Stadtkomödien“-Reihe.
Gestartet wurde in Graz („Die Notlüge“ von und mit Pia Hierzegger); 2017 wurde auch noch in Klagenfurt „Harri Pinter, Drecksau“ mit Juergen Maurer gedreht. Weitere Filme gab es u. a. aus St. Pölten und Eisenstadt.


Zum Inhalt: Scheidungsanwältin Brigitte (Szyszkowitz), wegen ihrer beruflichen Bissigkeit „das Krokodil“ von Graz genannt, schnauft: Ihre Tochter Anna (Stockinger) will den Altrocker Richie (Karl) heiraten. Doch der Ex-Star hat „einen Ruf wie Donnerhall“ und soll auf keinen Fall ihr Schwiegersohn werden. Nicht zuletzt deshalb, weil sie in frühen Jahren einst selbst ein Verhältnis mit dem Musiker hatte. Also beschließt sie, dass dessen Sohn Michael (Aaron Friesz) seinem Vater die Frau ausspannen muss.

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