Christian Wehrschütz ist seit Jahrzehnten eine Konstante in der Auslandsberichterstattung des ORF. Mit Ende 2026 will der bald 64-Jährige jedoch in Pension gehen, wie er bereits im Februar in der Kleine Zeitung bestätigte. Damit wird seine Position als Balkankorrespondent, die er seit 1999 innehat, vakant.

Via Ausschreibung sucht der ORF nun eine neue Leiterin bzw. einen neuen Leiter für das Korrespondentenbüro in Belgrad. Dienstbeginn ist der 1. Juli 2026, ausgeschrieben ist die Stelle vorerst auf zwei Jahre. Das Bruttojahresgehalt liegt bei mindestens 67.101,72 Euro.

Anforderungen für die Bewerber

Die neue ORF-Auslandskorrespondentin bzw. der neue -Auslandskorrespondent wird die „Verantwortung für die multimediale ORF-Berichterstattung mit Schwerpunkt Serbien, Kroatien, Slowenien sowie einzelner Südbalkanstaaten nach Beauftragung“ tragen. Dafür sei eine mehrjährige multimediale Erfahrung „als Redakteur:in, weltpolitischer Schwerpunkt vorteilhaft“.

Sprachlich setzt der ORF Englisch und Kenntnisse aus der betreffenden Region voraus. „Bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt der ORF in diesem Tätigkeitsbereich bis zur Erreichung eines Anteils von 45% Frauen, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Diese Gründe dürfen aber keine diskriminierende Wirkung auf Mitbewerberinnen haben“, heißt es am Ende der Jobausschreibung noch. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 8. Oktober 2025.

Wehrschütz, der seit 2015 auch das ORF-Korrespondentenbüro in Kiew leitet, will sich in seiner Pension seiner Familie und seiner neuen Aufgabe als Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Fladnitz widmen.

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