Das amerikanische Model Bruce Darnell als Gastjuror kann heute Abend dem Gewinner oder der Gewinnerin der 16. Staffel den Weg bereiten, die finale Entscheidung liegt aber komplett in den Händen des TV-Publikums. Nach dem Showtanz der letzten zwei Paare. Simone Lugner und Danilo Campisi haben den Zauberer von Oz vor Augen. „Wir reisen in die fantastische Welt von Oz. Die Geschichte von Dorothy, Vogelscheuche, Zinnmann und Löwe und die Geschichte der Hexen von ‚Wicked‘ werden zusammen vertanzt“, verrät Campisi. Er war der perfekte Partner für die Promi-Witwe: „Mein Problem ist, dass ich immer dazu tendiere, die Führung zu übernehmen – in dem Sinn hoffe ich, einen starken Partner zu bekommen, der die Führung übernimmt“, hatte die 43-Jährige vor der Zuteilung erklärt.
Comedian Paulus Bohl wandelt mit Profi Catharina Malek auf den Spuren der Mafia: „Mord und Totschlag, Massenschlägerei, Leidenschaft und Sexappeal“, verspricht der Wiener und erklärt: „Wir mussten uns schon sehr früh für die Musik und den Vibe des Showtanzes entscheiden – zu einem Zeitpunkt, an dem ich noch nicht so ganz wusste, wohin es tänzerisch gehen soll. Bis dahin hat mir der Tango am meisten Spaß gemacht, und deswegen erinnert der Tanz an Italo-Mafia in New York und Michael Jacksons Musik-Video zu ‚Smooth Criminal‘.“
Michael Jackson lässt grüßen
Schauspieler Aaron Karl beschreibt das Motto seines Showtanzes mit „Licht und der Schatten in uns“. Mit Partnerin Katya Mizera will er „eine sehr persönliche Geschichte“ erzählen. Der Promi-Spross konkretisiert: „Es geht um Ambition und darum, wie man das innere Feuer entfachen und am Brennen halten kann. Wir spielen viel mit Licht und Schatten und auch mit Spiegeln.“ Karl hat sich im Laufe der zehn Wochen sehr gesteigert. „Weil ich mich verliebt habe, war ich mit zehn Jahren im Staatsopernballett – aber abgesehen davon hatte ich keine Tanzerfahrung“, blickt der 35-Jährige zurück.
2026 kein „Dancing Stars“
Nach dem heutigen Finale schließt der ORF-Ballroom bis zum Frühjahr 2027 seine Pforten. Das hat Generaldirektor Roland Weißmann bestätigt. Neben dem Eurovision Song Contest im Mai 2026 sei kein Budget für „Dancing Stars“ vorhanden. Außerdem lag auch zwischen Staffel 15 und 16 ein Jahr Pause, die mit „Die große Chance – Let‘s Sing and Dance“ gefüllt wurde. 2015, als der ESC aus der Wiener Stadthalle gesendet wurde, blieb das Tanzparkett ebenfalls leer.