Was Sie im heutigen „Tatort“ nicht sehen werden, ist eine Werbeeinschaltung für einen Job in der Gastrobranche. „Toxisch“ lautet der inflationär gebrauchte Begriff, der hier treffend beschreibt, wie sich in diesem Krimi die adrenalingetränkte Küchen-Atmosphäre darstellt. „Sexuelle Belästigung in der Gastro? Das ist wie Zwiebel schneiden“, sagte eine Figur. „Das gehört einfach dazu.“ Der Drill ist ungesund, mitunter mörderisch. Erst der Tod des Chefs alias Dealer lässt die Junkies aus der Ordnung fallen.
Stimmen Sie ab!
Austro-„Tatort“: Zwei wie Leberkäs und Essigkurkerl
Kolumne.
Inkasso-Heinzi als Therapeut und Eisner und Fellner in der Krise – wieder einmal. Die Gastro-Branche kommt in diesem Krimi unter das „Messer“. Gschmackig ist das nicht, dafür aber sehenswert.
© ORF