„Scheißblatt“ twitterte in dieser Woche Dominik Nepp, Wiener FPÖ-Obmann, und stellte in Aussicht, dass künftig nur noch „echte Qualitätsmedien“ gefördert werden. Das ruft neben den führenden Medienwissenschaftlern des Landes, die um die Pressefreiheit im Land fürchten, auch die Medienszene auf den Plan, wo die Aussagen als unverhohlene Drohung wahrgenommen werden. In einer gemeinsamen Erklärung rufen die Chefredakteure und Chefredakteurinnen des Landes nun die politischen Akteure des Landes auf, sich zur Wahrung der Pressefreiheit zu verpflichten: „Der Schutz eines unabhängigen Journalismus muss über parteipolitischen Interessen stehen.“
Bedrohung der Pressefreiheit
Gemeinsame Erklärung der Chefredakteure: „Presseförderung darf kein politisches Werkzeug sein“
Die Pressefreiheit im Land ist gefährdet: Die Chefredakteurinnen und Chefredakteure des Landes reagieren in einer gemeinsamen Erklärung an die Regierungsverhandler.