Mit seinen futuristisch anmutenden Skulpturen, zumeist retortenartige Mischwesen aus Mensch, Tier und Maschine, hat Bruno Gironcoli schon zu Lebzeiten begeistert und irritiert, etwa 2003, als er Österreich bei der Biennale in Venedig vertrat. 15 Jahre nach dem Tod des gebürtigen Villachers ist Gironcolis Werk brisanter und aktueller denn je. „Es ging ihm vor allem um das Zeigen von Abhängigkeit und Entfremdung, das Eingebundensein des Menschen in die Maschinenwelt”, nennt Christine Gironcoli ein zentrales Anliegen ihres mit 73 Jahren an den Folgen eines Gehirntumors verstorbenen Mannes.
Bleibe für das Werk
Bruno Gironcoli: Zum 15. Todestag könnte die Herbergsuche enden
Vor 15 Jahren starb mit Bruno Gironcoli einer der bedeutendsten Nachkriegsbildhauer Österreichs. Nun könnte das Werk des gebürtigen Kärntners eine dauerhafte Bleibe finden – in NIederösterreich.
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