An der Vielfalt sollt ihr sie erkennen: Die Lange Nacht der Museen geht in die 24. Saison und ist österreichweit auf 660 Kultureinrichtungen angewachsen. Allein in Kärnten rittern am Samstag, 5. Oktober, 76 Museen, Galerien und Kulturinstitutionen um die Gunst der Besucher und Besucherinnen.

ORF-Landesdirektorin Karin Bernhard lud die Vertreter der Kultureinrichtungen zur Präsentation ihres Programmes in das Künstlerhaus Klagenfurt. Landeshauptmann Peter Kaiser wartete mit einer interessanten Zahl auf: Zwar habe Kärnten nur einen Anteil von sechs Prozent an der Gesamtbevölkerung, aber man decke 13 Prozent der teilnehmenden Museen ab. Unterstützt von Land und Stadt (Bürgermeister Christian Scheider und Kulturstadtrat Franz Petritz waren als Vertreter zugegen) geht die Lange Nacht der Museen am 5. Oktober von 18 bis 24 Uhr in ganz Kärnten über die Bühne.

Regionale Museen machen die Vielfalt aus

Die Ballungszentren Klagenfurt und Villach schicken die meisten Einrichtungen ins Rennen um die Gunst der Besucher und Besucherinnen, aber Arthur Ottowitz vom Werner Berg-Museum in Bleiburg wies auf die Wichtigkeit der regionalen Museen hin. Die Vielfalt ist erst durch die regionalen Museen sichtbar – ob Werner Berg-Museum, Keltenwelt Frög bei Rosegg, das Museum des Nötscher Kreises oder das Kulturzentrum Zoom in Völkermarkt. Mit einem Ticket kann man alle Museen besuchen.