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AnalyseCovid-19: Wie geht es mit dem Kino weiter?

Abschiedsszenen und Neustarts: Die Corona-Pandemie hat die Kinolandschaft verändert und mit der Tradition des so genannten Kinofensters gebrochen. Einige Filme starteten ohne Kinopremiere gleich on demand, einige gleichzeitig. Und jetzt?

The High Note“ mit Dakota Johnson und Tracee Ellis Ross läuft gleichzeitig im Kino und on demand – das gab es noch nie UPI © UPI
 

Es ist ein Novum: Seit Kurzem läuft mit dem Musikmärchen „The High Note“ hierzulande ein Film in den Kinos, der gleichzeitig auch als Video-on-Demand auf diversen Streamingplattformen zum Leihpreis von 14,99 Euro startete. Darin verkörpert Dakota Johnson die Assistentin eines Stars, die sich zur Produzentin hochjazzen will. Dazu: eine Lovestory und ein Happy End. Ein solches ist in der krisengebeutelten Kinobranche vorerst nicht zu erwarten. Covid-19, wochenlang geschlossene Lichtspielhäuser und die unberechenbare Zukunft verschärften die Problemzonen. Zudem waren Streamingdienste weltweit die logischen Gewinner des Lockdowns.

Kommentare (1)

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zweigerl
8
2
Lesenswert?

End of film

Alles erzählt. Das Hollywood-Kino hat sich ausgekasperlt, keine neue "Action"-Szene ist noch ein Aufreger. Die abgespulten Szenen der Filmgeschichte lassen sich nicht mehr toppen, jeder Horror wird von der Realität eingeholt. Das große Kino spielt jetzt Covid und die Klimahölle, die politische Kunstfigur Trump betreibt eine "cineastische" Politik a la Hollywood. Im HIntergrund läuft das Wanderkino "Migration".