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#wirschauenzusammen"The English Game" als kleines Juwel und ein Erinnern an Uderzo

Albert Uderzo ist tot, sein Asterix lebt weiter: Zahlreiche Sender zeigen aus traurigem Anlass Filmabenteuer des kleinen Galliers. Weitere Tipps: "The English Game" und "I am not okay with this".

Albert Uderzo starb im Alter von 92 Jahren
Albert Uderzo starb im Alter von 92 Jahren © (c) AP (JOERG SARBACH)
 

"Zusammenschauen" - der Titel dieser Reihe - ist ein Schlagwort, dass Netflix mit seiner neuen Spielerei sehr ernst genommen hat. Mit "Netflix Party" steht für Streamingfreunde ein Tool zur Verfügung, das gemeinsames, simultanes Streamen erlaubt. Eine Anleitung finden Sie dort. Überhaupt wird aktuell wahnsinnig viel ferngesehen: Laut Teletest war der 15. März 2020 der stärkste Fernsehtag in Österreich seit dem 1. Jänner 1997.

Damit die Inhalte nicht ausgehen, folgen Infos zu Streaming-Neuerscheinungen und linearen Klassikern:

"Asterix"-Schwerpunkt

Eine traurige Nachricht erreichte am Dienstag die große Asterix-Gemeinde: Der Zeichner Albert Uderzo ist mit 92 Jahren verstorben. Gemeinsam mit Texter Rene Goscinny war Uderzo für die Erfindung des kleinen Galliers zuständig. Einige Sender änderten aus diesem Anlass ihr Programm: Super RTL und Kabel 1 zeigen schon am Dienstagabend Asterix-Klassiker. ORF 1 hebt am 29. März ab 12.15 Uhr gleich vier Asterix-Filme ins Programm: "Operation Hinkelstein", "Asterix im Land der Götter", "Asterix und die Wikinger" und "Asterix in Amerika".

Auch die Streamingdienste bieten einige Asterix-Filme (Auswahl):

Netflix: "Asterix bei den Olympischen Spielen"

Amazon Prime: "Operation Hinkelstein", "Sieg über Cäsar"

TV Now: "Asterix der Gallier"

"The English Game" (Netflix)

Für: Fans historischer Filme, Fußball-Enthusiasten oder England-Urlauber

Werden ganze Bewerbe abgesagt oder verschoben, bleiben nur die Archive und Best-of-Clips, mit denen Youtube bis oben hin gefüllt ist. Eine Alternative bietet mit „The English Game“ eine neue Miniserie über die Anfänge des Fußballs.

Die Geschichte setzt ein, als sich 1879 ein schottisches Arbeiterteam aus Darwen bis ins Viertelfinale des FA-Cup kämpft und dort im Spiel gegen das Eton College die Fundamente des modernen Fußballs freilegt – eine Sportart, die plötzlich allen gehören soll und nicht nur den Eliten, denen Fußball bislang vorbehalten war. Was freilich nicht von einem Tag auf den anderen gelingt und somit reichlich dramatischen Serienstoff bietet.

"I am not okay with this" (Netflix)

Für: Menschen mit einer Schwäche für junge Helden, die in der Lage sind die Welt zu retten

Die Zutaten von „I Am Not Okay with This“ sind demnach vertraut: Die 17-jährige Sidney (Sophia Lillis) ist eine Außenseiterin, die Mutter überfordert und das Leben zwar keine Hochfest, aber zumindest erträglich. Sid, wie sie vom Brüderchen und der besten Freundin Dina genannt wird, hadert mit sich und dem Selbstmord ihres Vaters. Nachdem Dina sich in einen Unsympathler verliebt, lässt ihm Sid durch einen Wutanfall das Blut aus der Nase rinnen – was für alle Beteiligten, Zuschauer inbegriffen, überraschend kommt. Die Hauptfigur, die mit allen Facetten der Pubertät zu kämpfen hat, muss erkennen, dass ihre Gedanken zerstörerische Kraft haben: Wände, Bowlingkugel und einiges anderes muss in der Folge daran glauben.

Die Geschichte klingt vertraut und der Zugang, einem Underdog Superkräfte zu verleihen, ist nicht originär. Dennoch hat "I am not okay with this" einen feinen Esprit und eine Heldin, die diese Welt noch gebraucht hat.

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