Josefstadt-KritikPeymann ist der bessere Peymann

Wenn Peymann Peymann spielt, und Beil Beil: Thomas Bernhards "Claus Peymann kauft sich eine Hose" entzückt mit Witz und Nostalgie im Theater in der Josefstadt.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Claus Peymann mit Hermann Beil als Thomas Bernhard. © Josefstadt/Moritz Schell
 

Maria Happel stellt vor, wen man nicht vorstellen muss: "Peymann" erklärt sie als Conférencieuse des Abends dem Publikum. Applaus brandet auf, als wäre der Anfang das Ende, und der Genannte tritt auf die Bühne und hisst andächtig die Flagge des Schauspielhauses Bochum, um den ersten Teil von Thomas Bernhards Dramolette anzukündigen. "Claus Peymann verlässt Bochum", dann "kauft er sich eine Hose" und am Ende sitzt er mit "Hermann Beil auf der Sulzwiese".

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!