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Osterfestspiele SalzburgStaatskapelle Dresden fühlt sich dem Festival verbunden

Das Orchester aus Dresden nimmt zu Konflikt Thielemann-Bachler Stellung: Das Programm werde von Intendanten, künstlerischem Leiter und Orchester gemeinsam festgelegt. Das Festival selbst widerspricht Aussagen, die Vertragszeit betreffend.

Dirigent Christian Thielemann steht vor dem Orchester der Sächsischen Staatskapelle © APA/Woitas
 

Im Machtkampf bei den Osterfestspielen Salzburg zwischen dem künstlerischen Leiter Christian Thielemann und dem designierten Intendanten Nikolaus Bachler meldete sich am Mittwoch die Sächsische Staatskapelle Dresden als "Hausorchester" zu Wort. Es bekundete darin seine Verbundenheit mit Salzburg und spielte damit auf Medienberichte an, wonach das Orchester das Festival verlassen könnte.

In der aktuellen Auseinandersetzung, bei der es um das Programm für die Jahre 2022 und 2023 geht, bezog das Orchester in der Aussendung keine Position sondern verwies darauf, dass laut Vertrag "alle künstlerischen und planerischen Entscheidungen für die Osterfestspiele Salzburg von den drei Parteien Intendant, künstlerischer Leiter und der Geschäftsführung der Staatskapelle Dresden gemeinsam getroffen" werden. Beim jüngsten Treffen im Juli in Bayreuth sei Bachler bereits dabei gewesen, für die beiden Jahre lägen aber noch keine Beschlüsse vor.

Gleichzeitig betonte der Orchestervorstand, dass der Vertrag mit den Osterfestspielen erst im Juli automatisch bis 2022 verlängert worden sei und sich die Staatskapelle dem Festival und der Stadt Salzburg treu verbunden fühle. "Als zuverlässiger Partner der Osterfestspiele Salzburg blicken wir mit großer Zuversicht und Freude auf die kommenden Festspieljahre."

Zuletzt war in Medien spekuliert worden, dass Bachler den Vertrag mit dem deutschen Orchester beenden und stattdessen wieder die Berliner Philharmoniker nach Salzburg holen könnte, die seit der Gründung 1967 bis 2012 das Orchester des Festivals waren.

Reaktion

Die Osterfestspiele Salzburg bezeichneten die Aussage des Vorstandes der Staatskapelle Dresden, wonach deren Vertrag mit dem Salzburger Festival bis 2022 verlängert worden sei, als "sachlich unzutreffend". Der Rahmenvertrag ende nach derzeitiger Vertragslage 2020, hieß es in einer Aussendung.

Zu seiner Verlängerung bedürfe es zunächst einer Verlängerung des 2020 auslaufenden Vertrages zwischen dem Freistaat Sachsen und der Osterfestspiele Salzburg GmbH. Und dieser sei wiederum mit dem Chefdirigentenvertrag von Christian Thielemann verknüpft. Von einer unabhängigen Wirksamkeit des Orchestervertrages könne daher nicht die Rede sein.

Kommentare (2)

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Lodengrün
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Um was es hier geht

Um Geld natürlich. Und da gibt es in Salzburg reichlich viel zu holen. Und die Dresdner, ein ohne Zweifel großartiges Orchester, wollen da weiterhin das Geld nach Sachsen mitnehmen. Es ist noch nicht zu lange her da backten sie nicht einmal Kekse.

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KleinBachler
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Totaler Quatsch

Österreich hat nur die "Wiener" als Spitzenorchester, die mit Thielemann die Beethoven-Sinfonien eingespielt hat. Alle anderen Orchester und Dirgienten des Landes backen oder futtern Kekse. Nur Kekse.

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