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Erste Details zum FestivalFilmfestival Diagonale startet 2021 mit "Fuchs im Bau"

Das Sicherheitskonzept und erste Höhepunkte: So könnte eine analoge Diagonale im Frühjahr 2021 aussehen.

Der Spielfilm "Fuchs im Bau" mit Maria Hofstätter und Aleksandar Petrovic soll das Filmfestival am 16. März eröffnen © Golden Girls Film
 

Nach aktuellem Stand planen die Diagonale-Intendanten Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber mit allen Sicherheitsmaßnahmen eine analoge Festivalausgabe von 16. März bis 21. März 2021 in Graz. Die Ausgabe 2020 musste aus bekannten Gründen entfallen, dafür wuchtete man eine Mini-Online-Diagonale sowie zuhauf digitale und analoge Veranstaltungen im ganzen Land übers ganze Jahr verteilt aus dem Boden. Warum Filmfestival ein gemeinsames Erleben und Diskutieren brauchen, das haben sie uns im Interview schon vor einiger Zeit erzählt. Mehr Festivalkinos und Säle, separierte Ausgänge und eine doppelte Eröffnung in der Helmut-List-Halle mit der Verleihung des Großen Diagonale Schauspielpreises an Ursula Strauss und die/den Gewinnerin/Gewinner 2021 plant das Diagonale-Team vorerst.

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Eröffnen wird der neue Film von Arman T. Riahi ("Schwarzkopf", "Die Migrantigen") die Diagonale. Der Spielfilm "Fuchs im Bau", der dieses Jahr beim Internationalen Filmfestival in Warschau uraufgeführt wurde, erzählt von Lehrern und Schüler einer Klasse in einem Untersuchungsgefängnis. Maria Hofstätter verkörpert eine Lehrerin mit unkonventionellen Methoden, der ein junger ehrgeiziger Kollege (Aleksandar Petrović) zur Seite gestellt wird. Mit Sibel Kekilli, Karl Fischer, Andreas Lust, Faris Rahoma, Lukas Watzl oder Angelika Strahser ist der neue Film von Arman T. Riahi prominent besetzt.

Übrigens: Die Figur der Lehrerin basiert auf einem Gefängnis-Lehrer, den der Drehbuchautor und Filmemacher bei seinen Recherchen für sein Debüt "Schwarzkopf" in der Justizanstalt Josefstadt kennenlernte. Und damit wurde er bei der Diagonale 2011 mit dem Publikumspreis der Kleinen Zeitung ausgezeichnet.

Warum die Festivalleiter Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber den Film als Eröffnungsfilm ausgesucht haben: „Der Umgang einer Gesellschaft mit jenen, die ihr eine Absage erteilen, erlaubt vielleicht die fundiertesten Rückschlüsse auf sie selbst. Arman T. Riahi richtet seinen Fokus auf die im wahrsten Sinne des Wortes abgeschlossene Welt jugendlicher Häftlinge und weitet so den Blick auf uns selbst. Fuchs im Bau ist ein poröses, mehrfach durchlässiges Kammer- und Genrespiel im Zeichen von Coming-of-Age unter erschwerten Bedingungen. Großen Vorbildern des Gefängnisfilms verpflichtet, präzise inszeniert und grandios besetzt, begegnet Riahi dem gezeigten Milieu nicht nur mit Verständnis, sondern vor allem mit Verstand: empathisch, erhellend und – bei aller gesamtgesellschaftlichen Tragweite der verhandelten Konflikte – alles andere als verkrampft.“

Für Arman T. Riahi und seinen Filmemacher-Bruder Arash T. Riahi ("Ein bisschen bleiben wir noch") ist die Diagonale immer ein preisverdächtiges Pflaster - auch als Produzenten von Dokus wie u.a. "Kinders".

Mehr Details zum Festival und den Planungen: www.diagonale.at

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