Bachmann-Preis 2018 Die Preisverleihung in Bildern

Tanja Maljartschuk gewann den mit 25.000 Euro dotierten Bachmann-Preis. Aber auch Bov Bjerg, Özlem Özgül Dündar und Anna Stern durften sich über Preise freuen. Der Publikumspreis geht an Raphaela Edelbauer.

Tanja Maljartschuk gewann den mit 25.000 Euro dotierten Bachmann-Preis - und war "geschockt". Tanja Maljartschuk wurde 1983 in Iwano-Frankiwsk/Ukraine geboren, sie lebt in Wien und las auf Einladung von Stefan Gmünder den Text „Frösche im Meer“.  2019 erscheint bei Kiepenheuer & Witsch der Roman „Vergessenheit“. 

(c) Markus Traussnig (Markus Traussnig)

Sie ist eine von insgesamt fünf Preisträgern. Auch Bov Bjerg, Özlem Özgül Dündar (2. v. l) und Anna Stern  (r.) durften sich über Preise freuen. Der Publikumspreis geht an Raphaela Edelbauer. (2. v. r.)

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Die hohe Politik sowie ORF-Chefin Karin Bernhard gratulierten zum Bachmann-Preis.

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Die einzige Österreicherin im Bewerb, Raphaela Edelbauer, gewann den BKS-Bank-Publikumspreis. Er ist mit 7000 Euro dotiert. Raphaela Edelbauer lebt in Wien, wo sie Philosophie studierte.  Ab 2009 Veröffentlichungen in Literaturmagazinen, Anthologien sowie Lesetätigkeit und Auftritte bei Literaturfestivals. Zur Zeit arbeitet sie an ihrem ersten Roman „Das flüssige Land“.

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Mit dem Publikumspreis verbunden ist auch die Position der Klagenfurter Stadtschreiberin, Edelbauer wird also kommendes Jahr nach Kärnten zurückkehren.

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Anna Stern bekam den 3sat-Preis (7500 Euro). Geboren wurde sie 1990, sie lebt in Zürich. Studium der Umweltnaturwissenschaften an der ETH Zürich. Seit 2018 Doktorat am Institut für Integrative Biologie. 2017 Teilnahme an der Kunstausstellung EAM Science Meets Fiction mit den Kurzgeschichten „Karte und Gebiet“ und „Quecksilberperlen“. Ihr dritter Roman „Denn du bist wild wie die Wellen des Meeres“ erscheint im Januar 2019 bei Salis.

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Kelag-Preis (10.000 Euro) für die Deutsch-Türkin Özlem Özgül Dündar, die in Leipzig und Solingen lebt. Sie studierte Literatur und Philosophie in Wuppertal und Anschließend am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Dündar schreibt Lyrik, Prosa und szenische Texte, performt mit ihren künstlerischen Kollektiven GID, Kaltsignal und Kanak Attak Leipzig. Für ihr Theaterstück „Jardin d’Istanbul“ erhielt sie den Retzhofer Dramapreis.

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Der Deutsche Bov Bjerg, vorweg so ein bisschen als Favorit gehandelt, gewann den Deutschlandfunk-Preis (12.500 Euro). Bov Bjerg wurde 1965 in Württemberg geboren und lebt in Berlin. Er las aus Einladung von Klaus Kastberger seinen Text „Serpentinen“, eine Vater-Sohn-Geschichte und gleichzeitig eine Road-Story. Bov Bjerg, der „Auerhaus“ im Jahr 2015 einen hochgelobten Roman vorgelegt hat, studierte Linguistik, Niederlandistik, Politik und Literatur in Berlin, Amserdam und Leipzig.

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Bjerg ist Gründer der Zeitschrift Salbader und verschiedener Berliner Lesebühnen. Seine journalistischen und literarischen Beiträge erscheinen in Zeitungen und Zeitschriften, Print und Web. u.a. „Taz“, „Süddeutsche Zeitung“ etc. Klagenfurt kennt er bereits vom Literaturkurs: Da war er im Jahr 2001 zu Gast.

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