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Dotiert mit 25.000 EuroBachmann-Preis für Tanja Maljartschuk

Der mit 25.000 Euro dotierte Bachmann-Preis geht an die in Wien lebende Ukrainerin Tanja Maljartschuk. Weitere Preisträger: Bov Bjerg, Özlem Özgül Dündar und Anna Stern. Der Publikumspreis geht an Raphaela Edelbauer.

BACHMANN-PREIS 2018: MALJARTSCHUK
Bachmann-Preisträgerin Tanja Maljartschuk © APA/GERT EGGENBERGER
 

Der mit 25.000 Euro dotierte Bachmann-Preis geht an die in Wien lebende Ukrainerin Tanja Maljartschuk, die im ersten Interview sagte, sie sei "geschockt. Ich habe keine Wörter." Ein Porträt der frischgebackenen Bachmann-Preis-Autorin lesen Sie hier.

Die weiteren Preise: Deutschlandfunk-Preis (12.500 Euro) für den Deutschen Bov Bjerg. Kelag-Preis (10.000 Euro) für die Deutsch-Türkin  Özlem Özgül Dündar. 3sat-Preis (7500 Euro) für Anna Stern. Für den BKS-Bank-Publikumspreis konnte gestern online abgestimmt werden, er geht an Raphaela Edelbauer, die einzige Österreicherin im Wettbewerb.

Bachmann-Preis 2018: Die Preisverleihung in Bildern

Tanja Maljartschuk gewann den mit 25.000 Euro dotierten Bachmann-Preis - und war "geschockt". Tanja Maljartschuk wurde 1983 in Iwano-Frankiwsk/Ukraine geboren, sie lebt in Wien und las auf Einladung von Stefan Gmünder den Text „Frösche im Meer“.  2019 erscheint bei Kiepenheuer & Witsch der Roman „Vergessenheit“. 

(c) Markus Traussnig (Markus Traussnig)

Sie ist eine von insgesamt fünf Preisträgern. Auch Bov Bjerg, Özlem Özgül Dündar (2. v. l) und Anna Stern  (r.) durften sich über Preise freuen. Der Publikumspreis geht an Raphaela Edelbauer. (2. v. r.)

(c) Markus Traussnig (Markus Traussnig)

Die hohe Politik sowie ORF-Chefin Karin Bernhard gratulierten zum Bachmann-Preis.

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Die einzige Österreicherin im Bewerb, Raphaela Edelbauer, gewann den BKS-Bank-Publikumspreis. Er ist mit 7000 Euro dotiert. Raphaela Edelbauer lebt in Wien, wo sie Philosophie studierte.  Ab 2009 Veröffentlichungen in Literaturmagazinen, Anthologien sowie Lesetätigkeit und Auftritte bei Literaturfestivals. Zur Zeit arbeitet sie an ihrem ersten Roman „Das flüssige Land“.

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Mit dem Publikumspreis verbunden ist auch die Position der Klagenfurter Stadtschreiberin, Edelbauer wird also kommendes Jahr nach Kärnten zurückkehren.

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Anna Stern bekam den 3sat-Preis (7500 Euro). Geboren wurde sie 1990, sie lebt in Zürich. Studium der Umweltnaturwissenschaften an der ETH Zürich. Seit 2018 Doktorat am Institut für Integrative Biologie. 2017 Teilnahme an der Kunstausstellung EAM Science Meets Fiction mit den Kurzgeschichten „Karte und Gebiet“ und „Quecksilberperlen“. Ihr dritter Roman „Denn du bist wild wie die Wellen des Meeres“ erscheint im Januar 2019 bei Salis.

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Kelag-Preis (10.000 Euro) für die Deutsch-Türkin Özlem Özgül Dündar, die in Leipzig und Solingen lebt. Sie studierte Literatur und Philosophie in Wuppertal und Anschließend am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Dündar schreibt Lyrik, Prosa und szenische Texte, performt mit ihren künstlerischen Kollektiven GID, Kaltsignal und Kanak Attak Leipzig. Für ihr Theaterstück „Jardin d’Istanbul“ erhielt sie den Retzhofer Dramapreis.

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Der Deutsche Bov Bjerg, vorweg so ein bisschen als Favorit gehandelt, gewann den Deutschlandfunk-Preis (12.500 Euro). Bov Bjerg wurde 1965 in Württemberg geboren und lebt in Berlin. Er las aus Einladung von Klaus Kastberger seinen Text „Serpentinen“, eine Vater-Sohn-Geschichte und gleichzeitig eine Road-Story. Bov Bjerg, der „Auerhaus“ im Jahr 2015 einen hochgelobten Roman vorgelegt hat, studierte Linguistik, Niederlandistik, Politik und Literatur in Berlin, Amserdam und Leipzig.

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Bjerg ist Gründer der Zeitschrift Salbader und verschiedener Berliner Lesebühnen. Seine journalistischen und literarischen Beiträge erscheinen in Zeitungen und Zeitschriften, Print und Web. u.a. „Taz“, „Süddeutsche Zeitung“ etc. Klagenfurt kennt er bereits vom Literaturkurs: Da war er im Jahr 2001 zu Gast.

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Hubert Winkels betonte in seinen Schlussworten als Jury-Vorsitzender, dass das "aus meiner Sicht ein geglückter Jahrgang" war: "Es gab viele gut gebaute Geschichten von Autoren, die souverän über ihre Mittel verfügen."

Und noch ein Tipp: die Kabarettgruppe "maschek" schaut in die Anfänge des Bachmann-Preises. Das Video finden Sie hier.

Bachmann-Preis: Der dritte Lesetag in Bildern

Finale mit mehreren Favoriten: Pointiert und nachdenklich endeten gestern die Lesungen des 42. Bachmann-Bewerbes.

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Im Publikum saß mit Maja Haderlap auch eine Bachmann-Preisträgerin

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Überhaupt war das Wettlesen wieder sehr gut besucht.

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Und die Besucher lasen auch eifrig mit.

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Bachmann-Preis: Bilder vom ersten Lesetag

Am Donnerstag traten die ersten fünf Autoren um den mit 25.000 Euro dotierten Bachmann-Preis an.

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Die sieben Juroren unter Vorsitz von Hubert Winkels diskutieren über die Texte.

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Joshua Groß erntete mit seinem Text "Flexen in Miami" viel Lob.

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Der Inhalt: Bei einem US-Basketballspiel nimmt eine heftige Liebesgeschichte zwischen dem Ich-Erzähler und der Französin Claire ihren Ausgang, bei der allerdings auch noch Charlotte eine Rolle spielt. 

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Aber auch Stephan Lohse begeisterte.

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Ins "Lumumbaland" führte der er in Berlin lebende Hamburger Schauspieler, Regisseur und Autor Stephan Lohse, der auf Einladung von Hubert Winkels las.

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Die Juroren lauschten andächtig . . .

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. . . und hatten, wie hier Hubert Winkels und Stefan Gmünder, auch viel zu diskutieren.

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Die deutsche Autorin Anna Stern

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Als erste überhaupt war Raphaela Edelbauer ins Rennen gegangen - sie ist die einzige Österreicherin überhaupt heuer.

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Die Lesung von Martina Clavadetscher

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Jurorin Nora Gomringer mit "sprechendem T-Shirt"

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Juror Michael Wiederstein ist warm - da kann so ein Fächer schon angenehm sein

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Tja, und der Radl-Salat ist überhaupt Pflicht. Der Bachmann-Tross ist nur hoch zu Ross unterwegs

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Zweiter Lesetag in Bildern: Der zweite Lesetag in Bildern

Am zweiten Lesetag stellten sich fünf Autoren den Juroren in der Lesearena.

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Den zweiten Lesetag eröffnete die am Zürichsee lebende deutsche Ärztin und Autorin Corinna T. Sievers. 

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In ihrem Text "Der Nächste, bitte!" ließ Corinna T. Sievers eine erotomane Zahnärztin ihrer Obsession nachgehen.

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Danach war die Berlinerin Ally Klein mit dem Romanauszug "Carter" am Wort.

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Sie trug einen Auszug aus ihrem am 10. August im Grazer Droschl Verlag erscheinenden Debütroman "Carter" vor - eine unheimliche und beklemmende Geschichte, die Annäherung einer Figur an eine Hütte, die mit einer Begegnung mit einer geheimnisvollen Frauenfigur schließt, die offenbar im Zentrum des Romans steht.

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Vom Text der in Österreich lebende Ukrainerin Tanja Maljartschuk "Frösche im Meer" zeigte sich die Jury sehr angetan.

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In ihrem Text geht es um den Migranten und Hilfsarbeiter Petro, der sich mit einer dementen alten Frau anfreundet, die er im "Froschpark" einmal kennengelernt hat und eines Tages vermisst.

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Viel Lob gab es auch für den Text "Serpentinen" des Deutschen Bov Bjerg. Sein Text handle von der "Last des Lebens", so eine Jurorin.

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"Mach's wie Miltos!" riet der letzte Autor des heutigen Tages, der Deutsche Anselm Neft, in seinem Text.

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Erzähler ist ein stark dem Alkohol zusprechender Obdachloser, der mit seinem Hund Lucy ("Lucy ist nicht in erster Linie Hund. Sie ist in erster Linie Lucy.") umherstreift und mit seiner Familie gebrochen hat.

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Die Juroren Hildegard Keller, Michael Wiederstein und Nora Gomringer, hatten viel zu diskutieren.

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Und das Publikum las konzentriert mit.

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Ebenso wie Hildegard Keller.

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Klaus Kastberger fieberte wohl schon wieder der Fußball-WM entgegen . . . er trug ein Brasilien-T-Shit.

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Jurorin Insa Wilke

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Moderator Christian Ankowitsch

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