Offen und lichtdurchflutet: Eine Galerie bezeichnete ursprünglich einseitig offene Gänge mit Arkaden in romanischen Kirchen, die sich in der Renaissance zu einer großflächigen Verbindung zwischen einzelnen Räumen in Schlössern erweiterte. Rauschende Feste fanden dort statt und bald wurde auch Kunst hergezeigt, wofür sich die hellen, weitläufigen Gänge bestens eigneten. In weiterer Folge etablierte sich die Bezeichnung Galerie für Gemälde- und Kunstsammlungen, wie etwa für den Louvre oder die Uffizien.