Im Herbst kann es schon passieren, dass einem eine Kastanie auf den Kopf fällt. Mittelpunkt der sonnenbeschienenen Holzterrasse ist nämlich ein wunderschöner Kastanienbaum. Wer sich vor den Geschoßen von oben fürchtet, muss in den hellen Wintergarten ausweichen oder im gemütlichen Innenraum des Lokals Platz nehmen.
Der Hambrusch ist Vieles: eine Genussbar, ein Café, ein Restaurant und Treffpunkt zahlreicher Feierlichkeiten, die in verschieden großen Sälen stattfinden können.


Sehr praktisch, dass das Lokal den ganzen Tag warme Küche bietet und zu Mittag täglich wechselnde, köstliche Mittagsmenüs zu wohlfeilen Preisen. Wir probierten ein würziges, gut gebratenes Naturschnitzerl von der Hendlbrust mit Risipisi, gartenfrischem knackigen Gemüse und einem feinen Bratensafterl. Vorher gab‘s einen bunten Zupf-Salat mit allerlei Überraschungen wie Bohnen, Radieschen, Sellerie und ordentlichem Dressing (15,90). In der echten Rindsuppe badete ein gut gelungener Leberknödel. Sehr saftig und dennoch knusprig fiel das Backhenderl mit Petersilienerdäpfeln aus (15,90). Klassiker auf der zu Mittag geschrumpften Speisekarte sind das geschmorte, zarte Kalsbsbackerl mit Marktgemüse und Erdäpfelpürree (23,90) und der köstliche lauwarme Schokokuchen mit flüssigem Kern (3,80). Großes Lob gebührt Familie Hudelist für die hausgemachten Säfte, wie Lavendel, Minze, Hollunder, wobei der Marillensaft die Krönung ist. In der Kuchenvitrine gibt es immer frisch gemachte Mehlspeisen, denn auch am Nachmittag ist der Hambruch ein beliebter Treffpuntk.