Ein Plus von 6100 Euro sieht der Budgetvoranschlag 2026 in der Gemeinde Ruden vor. „Und das ohne Bedarfszuweisungsmittel“, ist Bürgermeister Rudolf Skorjanz (SPÖ) stolz. Im Ergebnishaushalt stehen Einnahmen von 4.983.100 Euro Aufwendungen von 4.853.800 Euro gegenüber, was einen Überschuss von 129.300 Euro ergibt. „Im heurigen Jahr konnte alles bedient werden, auch die freiwilligen Leistungen wie Vereinsförderungen“, sagt Skorjanz.

Bürgermeister Rudolf Skorjanz (SPÖ)
Bürgermeister Rudolf Skorjanz (SPÖ) © Simone Jäger

Keine Gebührenerhöhungen

Als eine der wenigen Gemeinden in Kärnten budgetiert Ruden somit positiv, was der Bürgermeister auch auf die positive Entwicklung der Kommunalsteuereinnahmen zurückführt. Bei den Gebühren (Müll, Wasser) gab es keine Erhöhungen, abgesehen von der Indexanpassung, die bereits im Juni beschlossen wurde. Auch das Sitzungsgeld für die Gemeindemandatare bleibt mit 150 Euro pro Sitzung unverändert.

Umgewidmet wurde eine Fläche von vier Hektar bei der Kläranlage in Eis, die sich in Privatbesitz befindet. Hier soll laut dem Bürgermeister eine Freiflächen-Photovoltaikanlage durch die Kelag errichtet werden. Alle Beschlüsse in der Gemeinderatssitzung vom 18. Dezember 2025 fielen einstimmig.