Diese Diskussionen waren zu erwarten. Nachdem die Tourismusregion Villach – Faaker See – Ossiacher See bekannt gegeben hat, für die Nutzung der vom Tourismus finanzierten Trails Gebühren einheben zu wollen, gehen in der Bikerszene die Wogen hoch. Begründet werden die Pläne mit den Kosten für Bau und Erhaltung des zuletzt rasant wachsenden Trailangebots.

Viele Downhill-Sportler sehen sich ob der Gebührenpläne in ihrer Meinung bestätigt, dass es primär um Tourismus samt Nächtigungen und nicht um den Sport an sich geht. Auch auf der Facebook-Seite der Kleinen Zeitung Villach wird kontrovers diskutiert.

"Gibt es dann für die asphaltierten Radwege auch Gebühren, müssen ja auch gebaut und gepflegt werden", schreibt ein User. "Schade, wie immer der falsche Ansatz, muss alles bei uns immer etwas kosten und zehn Euro einfach zu viel", kommentiert ein anderer.

Kritische Stimmen glauben, dass sich so mancher Biker mit der Einführung von Gebühren wieder von den legalen Trails abwendet, um auf illegalen Strecken den Adrenalinkick zu suchen.

Andere wiederum können die Einführung von Gebühren durchaus nachvollziehen und gratulieren der Tourismusregion. "Die Wege müssen ja auch erhalten werden, das kostet auch was", heißt es. Oder: "Richtig so, diese Biker glauben ja wirklich, dass ihnen die ganze Welt gehört. Einfach respektlos."