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Bürgermeister wehren sich"Unsere Region ist keine Rennpiste für GTI"

Bürgermeister aus der Region Wörthersee und Faaker See fordern Schritte von Umweltministerin Gewessler, um die GTI-Situation zu lösen.

Die GTI Fahrer nahmen auch auf das Nautschutzgebiet am Dobratsch keine Rücksicht
Die GTI Fahrer nahmen auch auf das Nautschutzgebiet am Dobratsch keine Rücksicht © Lux
 

Einen politischen Schulterschluss in dieser Form hat es in Kärnten noch nicht oft gegeben: Die Bürgermeister der Gemeinden Finkenstein, Keutschach, Rosegg, Schiefling, Velden und Villach fordern in gemeinsamer Resolution an Bundesministerin Leonore Gewessler mehr Durchgriffsmöglichkeiten für die Behörden. So soll es künftig leichter werden, beanstandete Autos aus dem Verkehr zu ziehen. Auch eine Lösung, um explizit getunten Autos die Einfahrten zu verbieten, wird gesucht. „Das ist nicht der Tourismus, den wir wollen“, sagt etwa Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk (SPÖ). Keutschachs Bürgermeister Karl Dovjak (SPÖ) fordert strengere Strafen: „Die Lärmbelastung und die Staus auf der Straße zum Pyramidenkogel sowie der Landesstraße durch unsere Gemeinde waren für die Anrainer während der letzten Autotreffen-Chaostage die reine Hölle.“ Kritik kommt von Schieflings Valentin Happe (ÖVP), der kein koordiniertes Vorgehen der Behörden sieht.

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dude
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Natürlich kann die Bundesregierung etwas dagegen tun.

Aber nicht nur das Umweltministerium. Auch das Innen-, das Tourismus und das Justizresort.
Aber allen voran müssen wir in Kärnten etwas gegen diesen GTI-Irrsinn machen! Von der Landesregierung abwärts, über die Kärnten Werbung und die Tourismusverbände bis hin zu den Bürgermeistern, die jetzt bei der Ministerin eine Lösung fordern! Alle müsse aus einem Mund und in allen Medien laut und vernehmlich sagen: "Wir wollen keine GTI-Idioten bei uns haben!", "Solche Gäste brauchen wir nicht!", "Jeder einzelne Wagen wird auf Straßentauglichkeit und Lärmemission gefilzt!", "Wer sich nicht an die Regeln hält fährt nach hause! Ohne Wagen!"
Aber dies müssen wir in Kärnten machen! Glaubhaft und nicht halbherzig!

wjs13
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Die ich rief, die Geister Werd' ich nun nicht los

Gilt den Herren Bürgermeistern.
An der (erwartbaren) Eskalation sind jetzt alle anderen Schuld, nur nicht sie selbst. Nun die Umweltministerin zu Hilfe zu rufen finde ich besonders schräg.

Antonwenger
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Die ich rief......

Der Herr Bürgermeister hätte nur, hinterfragen müssen warum bei der Arneitz-Kurve so wenig kontrolliert wurde. Und da seine Parteifreunde in der Regierung sind, wäre es ein leichtes so viel Polizei zu "bestellen", um sinnvoll zu kontrollieren und abzustrafen, das den SportwagenfahrerInnen und GTI Lärmenden der Spaß an STVO Übertretungen vergeht. Bin unmittelbarer Anrainer und habe es Live miterlebt. Da brauchte man nicht schauen ob Polizei da war, das hörte man. Wenn Polizei da war, waren die SportwagenfahrerInnen und GTI Lärmenden STVO konform, sobald keine Polizei sichtbar, fingen die Fehlzündungen etc. sofort wieder an. Um wenigstens die Geschwindigkeitsbeschränkungen einzuhalten, wären nur links und rechts Radarkästen der Landesstraße aufzustellen, diese Radarfallen täten sich von alleine rechnen. Denn auch außerhalb der SportwagenfahrerInnen und GTI Lärmenden Zeit gibt es genug Temposünder, denen die STVO egal ist. Der Herr Bürgermeister müsste halt langsam sich auf eine Linie einpendeln, den sanfter Tourismus und SportwagenfahrerInnen + GTI Lärmende schließen sich eindeutig aus. Und die SportwagenfahrerInnen und GTI Lärmenden haben sich selber aus dem Rennen genommen, der da ständig wohnenden Bevölkerung reichts mit recht. Denn es ist ja nicht nur die Lärmbelästigung, sondern auch das ständige Stau stehen in Zeiten wo die SportwagenfahrerInnen + GTI Lärmenden in dieser Gegend sind. Ich glaube das hat der Bürgermeister lang genug probiert und es kläglich gescheitert.