Der Faschingssamstag ist in Villach traditionell der erste Tag des Jahres, an dem die Tristesse des langen Winters einer kollektiven ausgelassenen Fröhlichkeit weicht. Bis zu 20.000 Besucherinnen und Besucher zählt der jährlich stattfindende Faschingsumzug, der für viele in ausgiebige Partys in der Innenstadt übergeht. Nach dem schrecklichen Attentat vom 15. Februar ist heuer aber alles anders. Der Umzug wurde abgesagt. Am frühen Nachmittag ist am Hauptplatz auf den ersten Blick nicht zu erkennen, dass heute, zumindest kalendarisch gesehen, der Höhepunkt des Villacher Faschingstreibens stattfinden sollte. Es scheint alles wie immer, aber bei genauer Betrachtung ist doch nichts wie zuvor.
Großes Polizeiaufgebot
Fasching nach dem Attentat: „Villach muss weiterleben“
Reportage.
Nach dem Attentat in Villach wurde der Faschingsumzug abgesagt. Eine Entscheidung, die polarisierte. Viele Verkleidete zog es dennoch am Samstag in die Innenstadt. Sie feierten unter großem Polizeiaufgebot.
© Helmuth Weichselbraun