Die Adventzeit ist da, und mit ihr die Vorfreude auf den Duft von frischen Keksen. Doch nicht jeder hat Zeit, Lust oder die nötige Geduld, um selbst den Backofen anzuwerfen. In Villach gibt es mehrere Möglichkeiten, köstliche Kekse ganz einfach zu kaufen, von Klassikern und traditionellen Sorten bis hin zu modernen Kreationen, bleiben keine Wünsche offen. Während landesweit bereits eine Debatte um Kekspreise (bis zu 75 Euro pro Kilogramm) ausgebrochen ist, zeigt eine Recherche, dass die Preise bei den Anbietern in Villach nur leicht gestiegen sind.

Klassiker und außergewöhnliche Sorten werden angeboten

In der Konditorei Rainer am Villacher Kirchenplatz startete die Keksbacksaison mit der Eröffnung des Adventmarkts vor rund zwei Wochen. Vier Konditorinnen und Konditoren sorgen dafür, dass immer genug Kekse für die Kunden da sind. „Wir bieten 14 Sorten an. Neben den Klassikern wie Vanillekipferl, Linzerräder und Lebkuchen, haben wir auch spezielle Sorten wie den Basler Biberli“, erklärt Inhaberin Katharina Rainer-Valtiner. In der Vorweihnachtszeit werden hunderte Kilogramm Kekse gebacken und verkauft. „Wir produzieren immer in kleinen Mengen, erst wenn was ausgeht, backen wir wieder nach“, erklärt Rainer-Valtiner. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Kilopreis um rund fünf Prozent auf 49,50 Euro per Kilo. Die Kekse können während der regulären Öffnungszeiten der Konditorei gekauft werden.

Eigene Keks-Haltezone in Villach Warmbad

Der Warmbaderhof bietet ebenfalls eine feine Auswahl an hausgemachten Weihnachtskeksen an, zubereitet von der hauseigenen Meister-Konditorei. Dabei wird auf künstliche Aromen, Zusatz- und Konservierungsstoffe verzichtet. Auch im Warmbaderhof setzt man auf Klassiker wie die Florentiner und Vanillekipferl. Ab Dezember werden die Kekse in der hauseigenen Konditorei verkauft, täglich von 10 bis 17.30 Uhr. Für die Abholung hat sich der Warmbaderhof schon vor längerer Zeit eine witzige Idee einfallen lassen. Vor dem Hotel gibt es eine Haltezone für maximal fünf Minuten, die speziell für Kunden reserviert ist, die Kuchen und Kekse abholen. Passenderweise wird der Kurzparkplatz „Cake & Ride“ genannt, der Kilopreis liegt bei 59 Euro.

Beim „Danke Bauer“ im Atrio werden „Omas gemischte Kekse“ in der 700 Gramm Packung um 24,90 Euro verkauft. „Wir bekommen die Kekse aus Slowenien, wo wir auch die Cremeschnitten beziehen. Unsere Kunden lieben die Mischung und fragen schon Mitte November an, wann wir sie anbieten“, erklärt Roman Fenz vom „Danke Bauer“. Die Kekse sind seit 25 Jahren in der Vorweihnachtszeit im Sortiment.

Regionale Zutaten sind für ihn Pflicht

In der Bäckerei Berger werden in der Adventzeit auch hunderte Kilogramm Kekse gebacken. „Wir setzen auf regionale Zutaten und arbeiten nur mit Vollei“, erklärt Inhaber Christian Berger. 15 bis 20 Sorten bietet er an, ganz neu heuer ist das Kokosbusserl. „Ich habe verschiedene Rezepte probiert, bis ich das richtige gefunden habe“, erklärt Berger. Von Dienstag bis Samstag von 6.30 Uhr bis 13 Uhr können die Kekse in der Bäckerei in der Widmanngasse bezogen werden. „Bei mir liegt der Kilopreis heuer bei 45 Euro, also rund vier Prozent mehr zum Vorjahr“.

In der Bäckerei Berger werden 15 bis 20 Sorten Kekse angeboten, der Kilopreis liegt bei 45 Euro
In der Bäckerei Berger werden 15 bis 20 Sorten Kekse angeboten, der Kilopreis liegt bei 45 Euro © KK/Privat

Wer mit den Kindern nicht backen kann, dennoch verzieren möchte, dem bietet der Adventmarkt etwas Besonderes. Bis 21. Dezember offeriert die Konditorei Bernold immer Freitag und Samstag von 16 bis 19 Uhr allen Kindern die Möglichkeit Weihnachtskekse selbst zu verzieren. Dazu stehen bunte Zuckerglasuren, Streusel und andere Dekorationen bereit.