Es ist derzeit eines der größten Wegprojekte im ländlichen Wegenetz in Kärnten: Der Ausbau des teilweise unbefestigten Güterwegs "Unteralpe" in Metnitz, der beginnend von der Metnitztaler Landesstraße das gesamte Gebiet Unteralpe mit sechs Hofstellen, mehreren Häusern, einem Gewerbetrieb sowie über 550 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche und Wald erschließt. Insgesamt werden über zwei Millionen Euro in die Sanierung und den Ausbau gesteckt, wovon 1,5 Millionen Euro über das Agrarreferat des Landes gefördert werden. Den Rest der Kosten teilen sich Gemeinde und Anrainer.

Die Sanierungs- und Baumaßnahmen reichen von der Asphaltierung der Fahrbahn über die Stabilisierung der Böschungen bis hin zu Wegverbreiterungen und Errichtung von Unterbau und Frostkoffer. Insgesamt müssen knapp fünf Kilometer saniert werden.

"Das Projekt ist baulich sehr aufwändig, aber dringend notwendig. Daher sind wir der langjährigen Forderung von Anrainern, Land- und Forstwirten und der Gemeinde nachgekommen und sorgen mit dem Ausbau für eine moderne Weginfrastruktur, die Voraussetzung für Leben und Wirtschaften am Land ist", sagt der für das ländliche Wegenetz zuständige Landesrat Martin Gruber. Nach zwei Jahren Bauzeit sind die Arbeiten am ersten 1,7 Kilometer langen Abschnitt des Güterweges abgeschlossen.

Im Zuge der Arbeiten wurde das Teilstück komplett asphaltiert, die steilen Böschungen wurden mit Geogittern verbaut und somit stabilisiert, Kehren erweitert sowie die Wasserführung aufwändig erneuert. Die Kosten für die Maßnahmen am ersten Abschnitt betragen 900.000 Euro, wovon 75 Prozent die öffentliche Hand gefördert hat. Die weiteren geplanten Bauarbeiten sollen zügig umgesetzt werden, sodass der ganze Weg voraussichtlich 2024 fertiggestellt sein wird.