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St. Veiter WiesenmarktNach Besucherzählung holt Bürgermeister Mock zum Rundumschlag aus

Zählung der Besucher sei laut dem St. Veiter Bürgermeister Gerhard Mock "aus Gründen des Datenschutzes rechtswidrig". Auftraggeber Stark werde vom Wiesenmarkt "verbannt", Stadtrat entscheide über Eggers Zukunft als Wiesenmarktreferent.

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St. Veiter Wiesenmarkt
260.000 Besucher oder doch 500.000? Bei diesen Zahlen scheiden sich derzeit die Geister © Markus Traussnig
 

Die Wiesenmarkt-Pressekonferenz wenige Tage vor dem Volksfest ist für für den St. Veiter Bürgermeister Gerhard Mock (SPÖ) und dem Marktreferenten Rudi Egger (ÖVP) bereits eine scheinbar liebgewordene Tradition. Am Montagvormittag lud Mock jedoch zu einer außerplanmäßigen Wiesn-Konferenz.
Grund dafür ist eine Besucherzählung, die beim jüngsten Wiesenmarkt durchgeführt wurde - die Kleine Zeitung berichtete. Diese wurde von einem Schausteller beauftragt, vom St. Veiter „Cityteam“ durchgeführt und gemeinsam mit Egger vor etwa zehn Tagen präsentiert. Mock kritisiert unter anderem, dass die Stadt als Veranstalter weder informiert noch eingebunden war und die Zahlen in einer „geheimen“ Pressekonferenz präsentiert wurden. Laut Bürgermeister sei die Sache auch datenschutzrechtlich sehr bedenklich. Sofort nach Bekanntwerden habe man eine Rechtsexpertise eingeholt. „Diese ist zu einem klaren Schluss gekommen: Die Zählung war rechtswidrig.“ Dem widerspricht Constanze Schaffner vom „Cityteam“: „Es waren keine Personen auf den Aufnahmen erkennbar.“

Kommentare (9)

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umo10
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Augen zu und durch

Nächstes Jahr sind es wieder ~500.000

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ronny999
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Wem interessiert es...

das größte Volksfest in Österreich hat ungezählt Villach😂 - Hauptsache die Wiesenbesucher haben Spaß und kommen wieder.

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CuiBono
2
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Warum nur warum?

Erinnert mich die Angerührtheit des Bgm. Mock an die Betroffenheit des LH Kaiser, als die Sache mit seinem Sohn an die Öffentlichkeit kam?

Ich halte BEIDE Politiker für recht integer, aber derart emotionelle und ganz klar nicht nachvollziehbare emotionelle Reaktionen disqualifizieren ihre Glaubwürdigkeit.

Wo viel Rauch, da auch ein Feuer!

Beide scheinen/schienen vergessen zu haben, WEM gegenüber sie verantwortlich sind und das ist ganz sicher nicht die Partei sondern die Stadt St. Veit bzw. das Land Kärnten mit seinen Bürgern!

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chrxy1
1
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sicherheit

bm mock sollte eher schweigen. eine veranstaltung mit 500.000 besuchern!! und man hat bis jetzt in all den jahren noch NIE eine zählung gemacht- für mich ist das der wahre skanadal, wie schaut es mit sicherheit, leitsystemen, toiletten, gastronomie, parkplätzen aus, wenn man bei so einer großveranstaltung nicht mal weiß, wieviele besucher kommen und ob te500 oder te250 kann man ja mit freien auge erkennen

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vandiemen
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Herr Mock...

bitte gehen Sie in die Pension!

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joektn
1
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Hintergründe

Dass er sauer ist, ist klar weil die geringere Besucherzahl zieht auch einen Rattenschwanz nach sich: So werden nun viele Standler usw die hohen Gebühren hinterfragen, die bislang auf rund 500.000 Besucher ausgelegt waren. Weiters ist der Werbewert massiv geschrumpft und alle Argumente bezüglich Wertschöpfung etc sind nun über den Haufen geworfen. Ist halt blöd, wenn man bislang nur mit Fantasiezahlen spekuliert hat.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

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gintonicmiteis
2
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Das neue Lieblingswort der Beamten: "Datenschutz"...

Für jeden Schwachsinn muss diese (meist missverstandene) Gesetzgebung herhalten - hier nun eben für das Nicht-Erreichen der Ziele des Bürgermeisters.

Wenn Steuergeld - wie hier - im Spiel ist, sollte es gar keine Geheimnisse vor den Bürgern geben - schon gar nicht, wieviele Besucher es tatsächlich gab.

Mich wundert eh, dass er das nicht alles unter den Pauschalbegriff "Amtsgeheimnis" (das bisherige Lieblingswort unserer Beamten) zu vertuschen versucht...

Mock ist wirklich rücktrittsreif - gleich wie seine Parteikollegin in Klagenfurt!

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Bond
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Ein Aprilscherz, oder?

Klar doch. Sollte es aber kein Aprilscherz sein, dann gute Nacht. Bitte was hat den Herrn Bürgermeister denn dann geritten? Datenschutz? Welche persönliche Daten werden hier denn verraten? Etwa die persönlichen Daten des Bürgermeisters? Dann also Verletzung der Amtsverschwiegenheit, das geht immer! Klar doch, das Amtsgeheimnis wurde verletzt. Weil niemand wissen darf, wieviele Besucher der Wiesenmarkt hat??? Warum eigentlich? Also doch ein Aprilscherz, denn so ein Kleinkrämer kann der Bürgermeister niemals sein.

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joektn
2
40
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So ein Quatsch

Der hausinterne Datenschutzbeauftragte sollte sich schnell einen anderen Job suchen, weil das hat mit Datenschutz gar nichts zu tun. So wurden keine persönlichen Daten aufgenommen (Adresse, Name, Nummer etc) sondern ausschließlich Fotos. Das könnte maximal gegen die Persönlichkeitsrechte verstoßen, allerdings wird bei solchen Veranstaltungen immer darauf hingewiesen dass im Zuge der Veranstaltung Fotos und Videos gemacht werden. Mit der Argumentation dürfte es auch keine einzige Überwachungskamera geben. Das Totschlag Argument Datenschutz gilt halt leider nicht immer.

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