Die Einfahrt in die St. Veiter Fußgängerzone ist für Ladetätigkeit zu gewissen Zeiten erlaubt. Viele Geschäftsleute regen sich aber jetzt über die zu strenge Kontrolle auf und meinen, die gesamte Regelung sei unternehmerschädlich (Die Kleine Zeitung berichtete). Es geht um die Einfahrtsregelung für den Unteren Platz, den Hauptplatz und die gesamte Fußgängerzone in der St. Veiter Altstadt, über die sich dort ansässige Betriebe beklagen.

Bei der vergangenen Gemeinderatssitzung am Donnerstag hat die Volkspartei nun einen Antrag eingereicht und fordert eine Umwandlung der Fußgängerzone in eine Begegnungszone. „Aus gegebenem Anlass erachten wir es als wichtig, die Fußgängerzone in der Innenstadt abzuschaffen. In der letzten Zeit haben sich die Strafmandatsausstellungen in der Innenstadt drastisch erhöht und somit hat sich wieder großer Unmut unter den Unternehmern und Kunden aufgetan“, ist im Antrag zu lesen.

„Die Fußgängerzone sorgt seit Jahren für Diskussionen. Nach Jahrzehnten des Niedergangs der Innenstadt brauche es neue, mutige Ansätze. Eine asphaltierte Fahrbahn könnte Verkehr und Fußgänger klarer leiten und mehr Sicherheit schaffen. Außerdem entfielen die hohen jährlichen Kosten für die Reparatur der Pflastersteine. Eine maximale Haltezeit von 30 Minuten, geregelt über eine Parkuhr auf den verbleibenden Pflasterflächen, würde Unternehmern und Kunden Vorteile bringen und gleichzeitig die Überwachung vereinfachen“, betont Stadtrat Philipp Subosits (ÖVP) der den Antrag eingereicht hat.

Der Antrag wird in der nächsten Stadtratssitzung bearbeitet und besprochen.