Wenn es am 11. November um 11.11 Uhr schlägt, dann übernehmen wieder die Närrinnen und Narren das Zepter. Die Faschingssaison startet und die Gilden und Vereine fahren wieder ein großes Potpourri an Programmpunkten auf. Am Dienstag holen sich die Faschingsbegeisterten wieder die Stadt- oder Gemeindeschlüssel, die Regentschaft dauert dann bis Faschingsdienstag – dieser fällt 2026 auf den 17. Februar.
St. Veiter hatten einen Frühstart
„Namla Woll Woll!“ So lautet der Ruf der St. Veiter Faschingsgilde, die sich für die Saison 2025/26 wieder einiges überlegt hat. Schon am Freitag, 7. November, startete man mit der Präsentation des neuen Herzog Siegfried I im Hirter Bierstüberl frühzeitig in die Faschingsära. Im Rahmen des Faschingsweckens kam es wieder zur Schlüsselübergabe und zur Übernahme der Stadt durch die Närrinnen und Narren. Für die Faschingssitzungen wird ab Dezember fleißig geprobt. Sie finden kommendes Jahr am 24., 30., 31. Jänner und 6., und 7. Februar statt – wie gehabt in der Blumenhalle und jeweils um 19.30 Uhr. Der Faschingsdienstag wird wieder mit einem Umzug am 17. Februar gefeiert.
„Wir stürmen das Rathaus“
„Äha – Schau, Schau“, brüllt man in Althofen. Am 11. November wird man „das Rathaus stürmen und den Schlüssel übernehmen“, lacht Präsident Carsten Passiel. Der Deutsche hat das närrische Zepter seit 2023 fest in der Hand. Damit die Sitzungen über die Bühne gehen sind in Althofen 100 Personen am Werkeln. Drei Sitzungen werden Anfang 2026 im Kultursaal stattfinden: Den Anfang macht eine Seniorensitzung am 17. Jänner um 19.59 Uhr, die weiteren Termine sind am 23. und 24. Jänner, jeweils um 19.59 Uhr. „Wir sind schon fleißig am Proben. Wir haben zwei neue Akteure und einen Rückkehrer“, verrät Passiel.
Jubiläum
„Eanta …do schon“, schallt es während der Faschingssaison durch die Gemeinde Frauenstein. Dort startet man pünktlich am 11. November um 18.11 Uhr in die Saison. „Mit der Schlüsselübergabe vor der Volksschule“, erklärt Dietrich II. Freiherr von Kraig, alias Christian Schmied. In diesem Jahr ist es mittlerweile die 20. Saison der Frauensteiner Narren. „Aber es bleibt alles beim Alten. Im Sommer werden wir das Jubiläum mit einem Grillabend für Freunde und Gönner feiern“, erklärt Schmied. Für den Auftakt gibt es einen „schönen Abend mit Feuerschale, Maroni und Livemusik von ‚PlusMinus‘.“ Der Kartenvorverkauf für die Sitzungen startet am 11. 11, um 11.11 Uhr.
Fünf Sitzungen fährt man 2026 auf, ein dichter Kalender. Das närrische Schunkeln startet mit der Familiensitzung am 29. Jänner um 16 Uhr. Danach folgen am 30, 31. Jänner sowie am 6. und 7. Februar weitere Vorstellungen. Diese beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Umzug veranstaltet man keinen. „Da machen wir bei unseren Freunden in St. Veit mit.“
Alle drei Jahre
„Salva, Salva“, wird in diesem Jahr wieder im Metnitztal zu hören sein. Alle drei Jahre finden dort nämlich die Faschingssitzungen statt. „Unser Auftakt ist eigentlich, dass wir mit dem Bewerben unserer Sitzungen starten. Die Proben laufen auf Hochtouren“, erklärt Hans Omann, Obmann und Gründungsmitglied der Metnitztaler Faschingssitzungen. Ebenso gibt es in diesem Jahr ein Jubiläum „Es ist die elfte Produktion.“ Und die Metnitztaler fahren für dieses Jahr all ihre Geschütze auf. „Wir bewerben unsere Sitzungen eigentlich nur noch digital. Facebook, Instagram, Reels und Trailer auf Youtube, so macht man auf die Sitzungen aufmerksam. Fünf Sitzungen wird es 2026 geben. Die Premiere ist am 31. Jänner. Weitere Sitzungen sind am 6., 7., 13., und 14. Februar, Veranstaltungsort ist das Seminarhotel „Das Salvator“. Karten? „Dafür schaut man am besten auf unsere Homepage auf www.metnitztalerfaschingssitzung.at“, fügt der Obmann an.
2026 gibt es einen Umzug
„Dei Dei“, hört man wieder in Straßburg. „Wir wechseln uns ab mit Sitzungen und Umzug“, erklärt Sarah Krall von der Faschingsgilde. Im vergangenen Jahr konnte man Sitzungen abhalten, daher gibt es 2026 einen Umzug. „Vor zwei Jahren haben wir einen Umzug eingeführt und es waren 15 Gewerbetreibende aus Straßburg dabei. Der Umzug 2026 findet am Faschingsdienstag um 15 Uhr statt.“ Den Faschingsbeginn feiert man ganz gemütlich. „Bei einem Ripperlabend im Gasthof Seiser“, fügt Krall an. Der Stadtschlüssel wird auch nur in den Jahren übergeben, wann Sitzungen stattfinden.
Fasching einmal anders
„Bei uns in Guttaring läuft der Fasching etwas anders ab. Es gibt auch keine Senatoren oder Prinzen“, erklärt die Obfrau der Faschingsgilde Anna Warmuth. Die Saison beginnt für den Verein immer mit einem Vereinsausflug. „Der fand am Wochenende statt. Wir waren in Graz. Und dieser Ausflug wird für Ideen und Brainstorming für das Programm der Sitzungen genutzt“, erklärt die Obfrau. Drei Sitzungen wird es 2026 in Guttaring geben. Premiere ist am Donnerstag, 5. Februar. „Der Donnerstag hat sich bei uns schon etabliert. Es kommen wirklich viele andere Gilden, Faschingssenatoren und auch Politiker.“ Weitere Termine sind der 6. Februar und der 7. Februar, Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr im Bildungszentrum in Guttaring.