Während auf dem St. Veiter Wiesenmarktgelände die Abbauarbeiten in vollem Gange sind, laufen die Vorbereitungen in der Marktgemeinde Guttaring seit Wochen auf Hochtouren. Die 480. Guttaringer Krämermärkte stehen nämlich vor der Tür und sollen am Wochenende wieder zahlreiche Gäste in die Marktgemeinde locken.
Am Samstag, 11. Oktober, geht Teil eins des Festes über die Bühne. Mit einem Festumzug, einer Kranzniederlegung beim Kriegerdenkmal und einem Festakt möchte man feiern. Ebenso gibt es die Eröffnung des sanierten alten Feuerwehrhauses. Das Highlight ist wohl die Aufstellung der Marktfreyung und somit die offizielle Eröffnung mit Bieranstich. „Nach der Eröffnung gibt es ein großes Feuerwerk, mit dem wir in die 480. Auflage starten wollen“, erklärt der Bürgermeister von Guttaring, Günter Kernle (Gemeinsam für Guttaring). Im Gegensatz zu St. Veit sorgt das Feuerwerk in Guttaring nicht für hitzige Diskussionen.
Um 20 Uhr gibt es eine Marktparty der Guttaringer Hochofenteufel. Am Sonntag, 12. Oktober und am Sonntag, 19. Oktober, gehen dann die Markttage mit dem Vergnügungspark über die Bühne. „Die Vorbereitungen laufen seit Monaten auf Hochtouren. Der Markt hat für uns eine riesige Bedeutung. Es machen schließlich viele Wirtschaftstreibende mit, ob das nun Gasthäuser sind oder Kaufgeschäfte“, betont Kernle. „Ebenso werden in diesem Jahr drei Unternehmen für ihre lange Teilnahme geehrt. Das sind der Vergnügungsbetrieb Pötscher, das Modeunternehmen Haslinger und Maria und Anton Müller, sie sind mit dem bekannten Süßwarenhändler ‚süßer Maxi‘ verwandt. Diese Betriebe sind schon am längsten bei den Guttaringer Krämermärkten vertreten“, betont der Bürgermeister.
Wie viele Besucherinnen und Besucher jedes Jahr nach Guttaring kommen, lässt sich schwer sagen, das ist vor allem wetterabhängig. „Wenn es schön ist, kommen rund 500 Personen zur Eröffnung und 2000 Besucher an einem Sonntag“, schätzt Kernle.
Rückblick 2024
50 Unternehmen insgesamt stellen den Markt auf die Beine – davon sind 40 Fieranten. Regionale Produkte, Kunsthandwerk und verschiedenste Spezialitäten werden angeboten. Aber die Fieranten kommen nicht nur aus der Region, es gibt einige, die weite Reisen auf sich nehmen, um bei den Krämermärkten dabei zu sein. Kernle: „Wir haben auch einen Krämer aus Südtirol bei uns, der Weine, Käse und anderes anbietet.“ Ebenso gibt es wieder einen Vergnügungspark von der Familie Pötscher. In Guttaring gibt es wieder einige beliebte Geräte, wie zum Beispiel das beliebte Tagada, ein Autodrom oder den Schweinchenzug.
Ansprechperson für alle Anliegen des Marktes ist Marktleiter Hannes Lesnik, der 2024 das Amt übernahm. Der geplante Marktreferent wurde noch nicht eingesetzt. „Das müssen wir uns erst genauer ansehen, aber vielleicht werden wir nächstes Jahr jemanden als Referent oder Referentin einsetzen“, erklärt Kernle. Der Marktleiter werde sich aber wie üblich um die Belange der Standler kümmern.