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LienzBlanik wirft Behörde agieren gegen jede Menschlichkeit vor

Schubhaft für Magomed Magomedov: Lienzer Bürgermeisterin will nochmals alle Hebel in Bewegung setzen.

Die drohende Abschiebung von Magomed Magomedov beschäftigt auch die Lienzer Stadtpolitik © KK/PRIVAT
 

Viele Menschen in Osttirol sind aufgebracht, empört oder einfach nur traurig. Der Asylwerber Magomed Magomedov aus Dagestan wurde Montagfrüh in Schubhaft genommen. Die Handschellen klickten für ihn, nachdem er eines seiner Kinder in den Kindergarten gebracht hatte. Er lebt mit seiner Familie seit mehr als fünf Jahren in Lienz – und die Familie gilt als voll integriert. Der Lienzer Gemeinderat hat sich, wie berichtet, nach negativen Asylbescheiden geschlossen für ein humanitäres Bleiberecht ausgesprochen.

Das Vorgehen seitens des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl (BFA) im Fall Magomedov widerspricht für Bürgermeisterin Elisabeth Blanik vor diesem Hintergrund „jeder Menschlichkeit“. Und sie sagt: „Die Lienzer Polizei muss solche unerträglichen Anordnungen dann durchführen.“ Für Blanik steht fest: „„Magomed Magomedov und seine Familie dürfen nicht abgeschoben werden, dem Familienvater droht in Dagestan der Tod.“

Gemeinsam mit der Rechtsvertretung der Familie und ihren zahlreichen Freunden und Bekannten will man seitens der Stadt nochmals alle Hebel in Bewegung setzen, um die Familie in ihrem sicheren Umfeld zu belassen. Auch Blanik erinnert noch einmal an den Antrag für „humanitären Aufenthalt“ (Aufenthaltstitel aus berücksichtigungswürdigen Gründen), der am 14. Februar beim BFA eingegangen ist und bislang nicht behandelt wurde.

Kommentare (1)

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neumond
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dann ersetzen wir eben die gesetze durch menschlichkeit

und evaluieren in ein paar jahren.
ich glaube, wie überall, die menge ist das problem.

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