Der Gedanke ist mehr als bedrückend: Die Mutter liegt im Spital im Sterben und niemand darf zu ihr. Das ist Stress, das schmerzt. So passiert vor einiger Zeit im Lienzer Krankenhaus. Schwiegersohn Alfred Mandler, Tochter Helga Mandler und weitere Angehörige aus Irschen wollten in den letzten Stunden bei ihrer sterbenden Mutter sein. Man war geimpft oder genesen und mit Maskenschutz im Eingangsbereich des Spitals. Und da war auch schon Endstation – obwohl es für Sterbende eine klare Besucherregelung mit Zutritt gegeben hatte.