Köpfe des Jahres 2021Diese fünf Köpfe überzeugen mit ihrer Charakterstärke

Diese Oberkärntner und Osttiroler leisten Großartiges für die Kinderkrebshilfe, die Feuerwehr, das kulturelle Leben und als Extremsportler beim „Dolomitenmann“.

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Ina Lerchbaumer, Wendelin Ortner, Manfred Tischitz, Anni kratzer, Judith Pichler © Brunner, Salcher, Pleschberger (2), Red Bull
 

In der Kategorie „Starke Persönlichkeiten“ stellen wir besonders engagierte Osttiroler und Oberkärntner vor.

Frau mit großem Herz

Anni Kratzer ist eine Frau mit großem Herz. 1997 gründete sie die Leukämiehilfe Osttirol, zu der ein Jahr später die Kinderkrebshilfe dazu gekommen war. Seitdem ist sie als Obfrau des Vereines unermüdlich im Einsatz, um Kranke und deren Angehörige auf dem schweren Weg zu unterstützen. Vor allem ihre große Menschenliebe und ihre Bescheidenheit zeichnen die 82-Jährige aus. Zu Recht wurde ihr 2017 eine ganz besondere Ehre zuteil: Als erste Frau in der jahrhundertelangen Geschichte von Lienz erhielt sie für ihr soziales Engagement den Ehrenring der Stadt verliehen.

Sie brennt für die Feuerwehr

Judith Pichler hatte seit frühester Kindheit einen starken Bezug zur Feuerwehr Förolach in Hermagor. Ihr Opa, der Papa und mittlerweile der große Bruder sind Mitglieder der Wehr. Seit 25. April ist die 32-Jährige Kommandantin der Ortsfeuerwehr und damit die erste Feuerwehrkommandantin Kärntens. 17 Jahre höchstes Engagement für die Einsatzorganisation liegen dem Erfolg zugrunde. Sie absolvierte die Ausbildung zur Atemschutzträgerin, Maschinistin und zur MRAS-Kraft. Als der Kommandant der FF Förolach seinen Rücktritt bekannt gab, war für die Kameraden klar, dass Pichler nachfolgen soll. Gewählt wurde sie einstimmig. Die Mutter von zwei Söhnen arbeitet als selbstständige Heilmasseurin.

Ihr Herz schlägt für Kultur

Ina Lerchbaumer ist eine umtriebige Unternehmerin aus Millstatt. Einen Meilenstein setzte sie 2016 mit der Sanierung des Lindenhofes, der jahrzehntelang im Zentrum der Gemeinde dem Verfall preisgegeben war. Das Herz der 64-Jährigen schlägt für Kultur: Sie war die Begründerin des Pulcinella Balls, ist Präsidentin der Initiative „MillstART“ und Mitbegründerin der Kärntner Kulturstiftung, eine Plattform für heimische Künstler. Die aus Gmunden Stammende war federführend an der Errichtung der „Lebenswelt St. Antonius“ – eine Einrichtung für beeinträchtigte Menschen – in Spittal beteiligt. In Südafrika betreibt die zweifache Mutter die Thabankulu-Farm mit Gästelodge.

Er schuf einen Besuchermagnet

Manfred Tischitz ist pensionierter Musikpädagoge. Als er in den Ruhestand ging, schlug er ein neues Kapitel auf und gründete das Pankratium – Haus des Staunens in Gmünd. Dieses Jahr blickt er bereits auf eine 15 Jahre währende Erfolgsgeschichte zurück. Er schuf mit der Einrichtung ein Magnet, das bis zu 30.000 Besucher pro Jahr anlockt. Hier lassen Experimentierstationen Schwingungen nicht nur hörbar, sondern auch sicht- und spürbar werden. Für sein Engagement wurde dem 74-Jährigen der Ehrenring der Stadt Gmünd verliehen.

Ein Dolomitenmann-Urgestein

Wendelin Ortner beherrscht das Fliegen wie kaum ein anderer. Seit 34 Jahren ist er mit seinem Schirm in den Lüften und hat noch nie einen Arzt gebraucht. „Das heißt aber nicht, dass es nicht wehgetan hat“, erinnert sich der Fluglehrer bei der Flugschule BlueSky in Sillian an die eine oder andere Bruchlandung. Der 56-Jährige ist der einzige Athlet, der als Paragleiter bei allen Austragungen des Dolomitenmanns, dem härtesten Teambewerb der Welt, am Start war. Dabei konnte er sowohl in der Einzel- als auch in der Teamwertung triumphieren.

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