Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Ausbau DrautalstraßeNachtfahrverbot und Co sollen Transitverkehr verringern

Eine Verkehrszählung soll zeigen, wie hoch der Transitverkehr auf der Drautalstraße tatsächlich ist. Der Ausbau der B 100 muss aus Expertensicht mit Lkw-Verboten einhergehen.

Pro Tag zwängen sich tausende Autos und Schwertransporter durch Greifenburgs Zentrum
Pro Tag zwängen sich tausende Autos und Schwertransporter durch Greifenburgs Zentrum © KLZ Archiv, Helmut Stöflin
 

Die Klimakrise kommt, das steht außer Frage. Die Frage, die sich für Universitätsprofessor Günter Emberger stellt, ist aber, ob der Ausbau der Drautalstraße B 100, der mit der Trasse zwischen Greifenburg und Berg nun wieder Fahrt aufnimmt, angesichts gesteckter Klimaziele – Reduktion der CO2-Emissionen um 40 Prozent bis 2030 – Sinn macht.
„Wir bauen um 30 Millionen Euro ein System aus, das es in 30 Jahren nicht mehr geben wird“, sagt der Forschungsbereichsleiter im Institut für Verkehrswissenschaften, selbst ein gebürtiger Drautaler. Eine Ansicht, die im Tal sicher polarisiert. Täglich donnern bis zu 1000 Schwertransporter und 7500 Pkws durch das Drautal, was die Lebensqualität stark einschränkt. Wonach sich die Leute sehnen, ist eine Verkehrsberuhigung. Mit der geplanten Umfahrung in Greifenburg soll der Verkehr aus dem Zentrum verlagert werden. Eine jahrzehntelange Forderung, die nun endlich in die Realisierungsphase geht.

Kommentare (6)

Kommentieren
moser.otmar
1
2
Lesenswert?

EU Lüge! Weg von der Straße auf die Schiene hieß es damals beim Abstimmen für diesen Verein!

Auch das Fahrverbot für Schwerverkehr über den Gailberg wurde von der Frächterlobby der EU rechtlich weggeklagt! Seither rollen die Mauthflüchtinge auch wie wild durch das Gailtal. Nur ein gemeinsames Handeln der beiden Nachbartäler mit Fahrverboten den Durchzug Schwerverkehr gemeinsam zu regeln kann erfolgreich sein. Sonst wird er nur ins Nachbartal umgeleitet! Die Österreichische Bundesregierung muss gezwungen werden sich endlich an die von der EU gebrochenen Versprechen an die österreichischen Bevölkerung zu erinnern! Kein einziges gegebenes Versprechen wurde eingehalten! Eigentlich könnten wir Österreicher beantragen aus dieser Olligarchie EU auszusteigen. Auf Kosten der EU. Da diese Gemeinschaft durch bewusste Lügen die Österreicher zum Beitritt genötigt hat! Eine generelle Mauth für den Durchzugsverkehr auf allen Österreichischen Steaßen wäre auch eine sinnvolle Lösung die Mauthflüchtlinge auf Autobahnen zu halten. Hohe Kilometermauth könnte den Schwerverkehr auf die Schiene zwingen! Schweizer Vorbild!!!! Die Politik muss an ihre Versprechen gebunden werden. Die Straßen tagelang für den Durchzug Schwerverkehr zu sperren wäre ein denkbares Mittel den nötigen Druck für die Politik aufzubauen!

romagnolo
1
3
Lesenswert?

Nur Ziel und Quellverkehr lässt sich leicht durchsetzen.

Stichprobenartige Kontrollen mit entsprechende Strafen und das Problem ist gelöst.

joektn
0
5
Lesenswert?

Tja

LKW auf die Bahn, die direkt daneben verläuft. Problem gelöst.

annylein
1
4
Lesenswert?

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Prof. Emberger ist ein Schüler von Prof. Knoflacher, der uns vor 30 Jahren (!) vorgaukelte, dass durch den Ausbau der B100 der Schwerverkehr zunehmen könnte. Was ist passiert? Die Straße blieb, der Schwerverkehr explodierte.
Zu Prof. Emberger:
* Ein Nachtfahrverbot zu fordern ist populistisch und zeigt von Unwissenheit, denn dieses besteht seit vielen Jahren (von 22,00 Uhr - 05,00 Uhr!)
* Lkw's mit ausländischen Kennzeichen sind nicht automatisch Transiteure, Gott sei Dank gibt es im Drautal noch Industriebetriebe und diese werden auch mit Fahrzeugen mit ausländischen Kennzeichen versorgt. Wie soll also eine Zählstelle unterscheiden, was ist Ziel- und Quellverkehr, und was ist Transit.

Es wäre hoch an der Zeit, mit solchen Querschüssen aufzuhören und an die Bevölkerung der Orte zu denken, nicht nur des Lärmes wegen, sondern auch aufgrund des Gefahrenpotenzials, wenn täglich Kinder und Erwachsene zu Sporteinrichtung und Bahnhöfen die B100 queren müssen.

solder
0
2
Lesenswert?

der verkehrslärm stört am meisten

hielten sich ALLE teilnehmer an die verordneten beschränkungen, das verständnis der anreiner wäre sicher größer.
der transit gehört auf die autobahn.

dolomitenmann
1
2
Lesenswert?

LKW-TRANSIT

Der LKW-Transit gehört auf die Schiene so wie in der Schweiz. Und die Autobahnmaut für LKW soll teurer sein als die Schiene. Warum soll das in Österreich nicht funktionieren. Aber klar, das wird mit der ÖVP nie möglich sein.