Die Gemeinde Matrei in Osttirol hat dem Land Tirol die Aufgabe überlassen, von den Grundbesitzern Elisabeth Trager und Stephan Köll (mit zwei Brüdern) im Ortsteil Seblas rund 3000 Quadratmeter aus ihrem Besitz durch ein Grundeinlöseverfahren in öffentliches Gut zu übertragen. Gebaut werden soll, wie berichtet, parallel zur Felbertauernstraße ein Rad- und Wirtschaftsweg, auf dem auch Traktoren und landwirtschaftliche Gefährte zu den Feldern zufahren dürfen. Aller Protest des örtlichen Tourismusausschusses verhallte in Innsbruck ungehört. Ist die Parallelstraße erst einmal gebaut, soll sie als Radweg in die Verantwortung der Marktgemeinde übertragen werden. Für Radwege sind in Tirol nämlich immer die Gemeinden zuständig, für die Straßen das Land.
Matrei in Osttirol
Keine Gnade für die Grundbesitzer, doch die Begehrlichkeiten hören nicht auf
Das Land entzog Elisabeth Trager und Stephan Köll 3000 Quadratmeter Privatgrund für den Bau des Traktoren- und Radweges. Wächst die Industriezone in Seblas weiter?
© Christoph Blassnig