In einer feierlichen Sitzung hat das Kuratorium der Margaretha Lupac-Stiftung beschlossen, den Demokratiepreis 2024 an Barbara Coudenhove-Kalergi und an das Regionsmanagement Osttirol zu verleihen. Mit dieser Auszeichnung feiert die Stiftung ein doppeltes Jubiläum: Seit 2004 wurden bereits 25 Preisträger geehrt.
Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka nutzte die Gelegenheit, um allen Beteiligten zu danken. Er betonte die Bedeutung des Engagements der Stiftung für die Stärkung der Demokratie und des Parlamentarismus in Österreich. Durch die Wiedereröffnung des sanierten Parlamentsgebäudes wird zudem eine Ausstellung der Kunstwerke der Stiftung in unmittelbarer Nähe des Nationalrates ermöglicht.
Ein Preis für Demokratie und regionale Entwicklung
Barbara Coudenhove-Kalergi ist seit Jahrzehnten eine engagierte Stimme für Demokratie und Freiheit. Ihre journalistische Arbeit und ihre Bücher, wie „Zuhause ist überall“, reflektieren ihren unermüdlichen Einsatz für die Unterstützung von Freiheitsbewegungen in Europa. Sie erhält den Preis für ihr Lebenswerk.
Das Regionsmanagement Osttirol hingegen setzt auf Partizipation und regionale Entwicklung im Dolomitenraum. Einer der Schwerpunkte ist die Demokratiebildung – ausgehend von einem länderübergreifenden Projekt für Erwachsene, in dem Fragen wie „Was bedeutet Demokratie für mich?“ oder „Was brauche ich für eine gut funktionierende Demokratie?“ gestellt werden, wurde ein Schulprojekt mit entsprechenden Workshops, das Volksschulen, Mittelschulen und Gymnasien einbezieht, entwickelt. Alle Aktivitäten sind dokumentiert und die Ergebnisse damit leicht zugänglich.
Mit dem Demokratiepreis 2024 werden damit erneut Personen und Projekte ausgezeichnet, die das Gemeinsame vor das Trennende stellen und so aktiv an der Erklärung wie auch Weiterentwicklung unserer Demokratie und Freiheit arbeiten.