700 Mitarbeiter in verschachtelten Gesellschaften, Entscheidungen des Vorstandes ohne wirtschaftliche Grundlage, Täuschungen über Vermögenswerte, Scheinrechnungen ohne Leistungsnachweis, ein Ruhigstellen der Krankenkasse durch häppchenweise Zahlungen, und keine Aufsicht, die die rasante Geisterfahrt in den Abgrund spätestens im Jahr 2018 hätte stoppen müssen: Die Abwicklung der GemNova ist ein Millionengrab und auch der Masseverwalter hat noch immer keinen vollständigen Überblick. Damit sind die Ausführungen des Präsidenten des Tiroler Gemeindeverbandes in Lienz grob beschrieben.
Millionengrab
Lienzer Gemeinderat lauschte dem GemNova-Krimi
Gemeindeverbands-Obmann Karl-Josef Schubert schilderte in Lienz, wie sich die Beratungs- und Beschaffungsagentur GemNova in ein Millionengrab verwandelte.
© Christoph Blassnig