Matrei verbleibt nun doch dem Gemeindeverband. Im September wurde gegen einen Betritt entschieden. In der Gemeinderatssitzung am Freitag einigten sich Mandatare auf Zahlung des Mitgliedsbeitrages für 2023. Noch im September war man im Gemeinderat der Ansicht, dass man den Tiroler Gemeindeverband nicht brauche. Wohl zu groß war die Erschütterung über die Pleite der Gemnova, die mit dem Tiroler Gemeindeverband verquickt war. Seit September hat sich einiges getan. Der neue Gemeindeverband-Präsident Karl Josef Schubert setzte sich nach dem negativen Beschluss des Matreier Gemeinderates mit Bürgermeister Raimund Steiner in Verbindung. „Dann haben wir intern diskutiert, ob wir den Verband brauchen. Da stellte sich heraus, dass er vor allem für Rechtsauskünfte wichtig ist“, sagte Steiner. Im Gemeinderat einigte man sich schließlich doch auf einen Beitritt und auf die Zahlung des Mitgliedsbeitrages in Höhe von 9246 Euro, zwei Euro pro Einwohner.
Mandatare sind dafür
Matrei bleibt nach anfänglicher Skepsis doch im Gemeindeverband
Da man den Gemeindeverband vor allem für Rechtsauskünfte brauchen könne, einigte man sich im Gemeinderat in Matrei für die Zahlung von 9246 Euro.
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