Der Skandal rund um das Instragram-Posting des Osttiroler Gastronomen Stefan Lercher tat der Qualität der Pizzen anscheinend keinen Abbruch. Bei der diesjährigen "Campionato del Mondo di pizza", also den Pizza-Weltmeisterschaften, in Rimini war der italienische Pizzachef des Millstätter Lokals höchst erfolgreich.
Nach dem "Araber, Veganer, Hippies und Ökos"-Sager von Peppino-Chef Lercher hagelte es auf Google und diversen Bewertungsplattformen negative Rezensionen. In der Kategorie Backblechpizza (Pizza in teglia alla romana) erhielt Paolo Monaco mit 873 Punkten die beste Bewertung und setzte sich gegen seine Konkurrenten Dario Nardin und Fabrizio Di Leginio durch.
Weltmeister-Pizza im verkleinerten Lokal
Und so macht die Pizzeria Peppino nach den Schlagzeilen in den vergangenen Wochen erstmals wieder kulinarisch von sich reden. Seit fünf Jahren ist Monaco, der bereits mehrmals bei Weltmeisterschaften teilnahm, in Millstatt tätig. Nach Platzierungen unter den Top Ten gab es diesmal die Siegertrophäe.
Lercher trat ja die Diskussion los, ob ein Wirt gewissen Gästegruppen einfach ausschließen darf. Nach der ausgrenzenden Ankündigung wurden auch Anzeigen gegen ihn eingebracht, unter anderen von SOS-Mitmensch. Ende Jänner wurde das Lokal mit einem Bruchteil der bisherigen Tische wiedereröffnet.