"Ja, es ist korrekt, dass es zu Beschwerden im Flüchtlingsquartier Innerkrems gekommen ist", wurde seitens des Büros von Flüchtlingsreferentin Sara Schaar (SPÖ) bestätigt. Seit September des Vorjahres sind in einem Innerkremser Hotel rund 50 Asylwerber sowie zehn Ukrainerinnen untergebracht. Beschwerden hätten sich gehäuft, die Polizei sei gerufen worden. Allerdings nicht wegen gewalttätiger Auseinandersetzungen, sondern weil die Qualität des Essens und der Unterbringung nicht entsprochen hätten. Einmal wöchentlich wird das Quartier von einem Regionalbetreuer besucht. Er habe laut Büro von Schaar Beschwerden entgegengenommen, der Betreiber wurde nun um Stellungnahme ersucht. Ob die Vertragsbestimmungen zwischen Land und Quartiergeber eingehalten werden oder nicht, werde derzeit geprüft.