GoldeckLängste schwarze Piste der Alpen ist Geschichte

2002 wurde die Goldeck-Nordabfahrt nach zähem Ringen mit Naturschützern gebaut und eröffnet. Jetzt ist für Skifahrer gesperrt und bleibt es auch.

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"Champ or Cramp"-Bewerb: Skibergsteiger bezwangen die Goldeck-Nordabfahrt in umgekehrter Reihenfolge © KK/KLZ
 

Sie war die längste schwarze Abfahrt der Alpen (8,5 Kilometer) und nicht nur beim Skibergsteigerbewerb "Champ or Cramp (Champion oder Krampf)" trafen sich Sportler aus dem In- und Ausland, um die Goldeck-Nordabfahrt vom Tal zum Gipfel zu bezwingen. Eröffnet wurde die Nordabfahrt 2002, nach jahrelangem heftigen Protesten des Alpenvereins, drei Jahre später fand erstmals der Skibergsteigerbewerb statt. Die Teilnehmer hatten 1233 Höhenmeter (rund sechs Kilometer) mit teils über 60 Prozent Gefälle zu bewältigen. In den folgenden Jahren brachte "Champ or Cramp" den Goldeckbergbahnen über 700 Fernsehübertragungsstunden und Berichte in Printmedien mit insgesamt zwölf Millionen Auflage. Aber auch von Alpin-Skifahrern wurde die Nordabfahrt, sofern sie nicht gesperrt war, gerne als besonders sportliche Herausforderung gesehen. Seit dem vergangenen Winter ist die Talabfahrt des Goldecks allerdings gesperrt. Begründet wurde die Sperre mit einem Felssturz, dieser ist allerdings inzwischen beseitigt worden.

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