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RodungIn Millstatt soll neuer Ortsteil entstehen

Start für Rodungsmaßnahmen im Ortsteil Lechnerschaft: Bauträger Manfred Siller will Hotel, Wohnungen und Schiffswerft errichten.

Zwischen dem Ortsteil Lechnerschaft und Millstatt werden bis Ende August 2,5 Hektar Wald geschlägert © Pirker/KLZ
 

Für Aufregung sorgten gestern Schlägerungsmaßnahmen im Bereich Lechnerschaft an der Bundesstraße in der Marktgemeinde Millstatt: Ein konzessioniertes Unternehmen begann eine Fläche von rund 2,5 Hektar zu roden. Nachbarn, die mit diesem Eingriff in die Natur nicht einverstanden sind, mussten zur Kenntnis nehmen, dass die rechtlichen Bewilligungen vorliegen. Laut Bezirkshauptmann Klaus Brandner besteht eine aufrechte Rodungsbewilligung sowie eine straßenrechtliche Genehmigung für das ausführende Unternehmen. Hintergrund der Schlägerung ist ein geplantes Hotel- und Wohnungsprojekt samt großzügiger Infrastruktur, welches von der Siller Real Estate Immobilien GmbH mit Geschäftsführer Manfred Siller geplant ist. Siller, der sich seit geraumer Zeit mit der Entwicklung von Millstatt beschäftigt, und einen Masterplan für die Ortsentwicklung erarbeiten ließ, erklärt die Rodung, die bis Ende August dauern wird, als erste Maßnahme.

Kommentare (6)

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Hingeschaut18
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Was macht ihn so sicher ...

... dass die Wildwestmethode aufgeht und der neue Gemeinderat die Rodungswüste samt Straßentrassierung brav in Bauland umwidmet?

ulftwin
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Natur nein Danke!

Millstatt ist leider Ziel vieler so genannter Investoren. Was Siller baut, ist vor allem eins - Beton. Da wird mit der Natur kurzer
Prozess gemacht. Diese Bauten haben Millstatt zum Negativen verändert. Das jetzt auch noch erschwingliche Wohnungen gebaut werden sollen? Allein diese Aussage spricht für sich. Da wird mit Hilfe der BH Spittal der letzte Lebensraum von Tieren in Seenähe zerstört und dann muss man sich noch solche offensichtlichen Unwahrheiten auftischen lassen. Naja, wenn man weiß wie teuer die Sillerprojekte jetzt schon waren, glaubt wohl niemand, dass es plötzlich soziale Wohnungen werden.
Interessant ist übrigens auch, dass in einer Fremdenverkehrsgemeinde wie Millstatt im Sommer Dank der BH Spittal gerodet werden darf.
Danke im Namen aller Betroffenen

joschi41
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Wende

Erstaunlich, was in Millstatt alles möglich ist. Während der BM-Zeit von Pleikner stand alles still. In der Folgezeit kam das Badehaus, der Lindenhof, die Fernwärme, die neue Volksschule, Hohenwarter, Bachverbauung u.a. Die Bauwut von M. Siller kann einem leicht Angst machen. Man kann nur hoffen, dass er sich dabei nicht überhebt und es irgendwann einen "Klescher" macht.

Hingeschaut18
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Badehaus u. "Hohenwarter": Ära Pleikner

Hallo Joschi41,
ich möchte Sie korrigieren: Badehaus und "Hohenwarter" (Sie meinen wohl das Siller-Gebäude, das im Volksmund "Costa Concordia" genannt wird) stammen noch aus der Ära Bgm. Pleikner. Es stand keineswegs alles still damals.

Hingeschaut18
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Badehaus u. "Hohenwarter": Ära Pleikner

Hallo Joschi41,
ich möchte Sie korrigieren: Badehaus und "Hohenwarter" (Sie meinen wohl das Siller-Gebäude, das im Volksmund "Costa Concordia" genannt wird) stammen noch aus der Ära Bgm. Pleikner. Es stand keineswegs alles still damals.

ronny999
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Hier

sieht man wie es unter einem gescheiten Bürgermeister in einer Gemeinde weitergehen kann - Pleikner war offensichtlich zu vergessen.