"Anhand einer representativen Umfrage mit 400 Personen wurde das Vermögen aller Spittaler Haushalte errechnet", schildert Karl Schörghuber. Der Einkauf von 55 Warengruppen, ein Drittel davon betraf den Handel, wurde abgefragt.

Das Ergebnis: 83 Prozent der Ausgaben bleiben in Spittal, acht Prozent fließen in übrige Städte des Bezirks Spittal, sechs Prozent in sonstige Einkaufsstädte, zwei Prozent nach Villach und ein Prozent nach Klagenfurt.

Details demnächst. "Das Stadtparkcenter in der Bahnhofstraße hat eindeutig dazu beigetragen, dass der Kauf kraftabfluss in der 16.000 Einwohner großen Stadt gestoppt wer den konnte", resümiert Schörghuber, der dem nächst detaillierte Ergebnisse präsentieren will.

"Zeit für Nachfolgeverein". Ein erfreuliches Resultat für Siegfried Arztmann, Obmann der Wirtschaftskammer Spittal: "Das ist aber kein Grund sich auf den Lorbeern auszuruhen. Nachdem Spittal 2000plus, ein Zusammenschluss von 80 Unter nehmern, vor zwei Jahren aufgelöst wurde, war es gut, dass die Stadt sofort eingesprungen ist. Ich denke, dass es jetzt wieder an der Zeit ist, einen Nachfolgeverein, in den die Kaufleute ein gebunden sind, zu gründen." Die Wirtschaftskammer würde eine der artige Initiative unterstützen. "Es darf nur nicht wieder so weit kommen, dass ­ wie bei Spittal 2000plus ­ an den Interessen der Mitglieder vorbei gearbeitet wird."