Am 22. April werden alle Augen auf den Burgplatz vor dem Schloss Porcia gerichtet sein. Von 11.30 bis 14 Uhr werden dort lebendige Mülleimer einen Tatort inszenieren, um auf die Folgen von achtlos weggeworfenem Abfall aufmerksam zu machen. In Detektivrollen sprechen die „Trashbusters“ vorbeigehende Passantinnen und Passanten direkt an und stellen ihnen Fragen wie „Was glauben Sie, was ist hier passiert?“

Auf eine lustige Art vermitteln sie Wissen über die Ausmaße und Auswirkungen weggeworfener Verpackungen, Getränkebecher und Zigarettenstummel und klären auf, was man gegen „Littering“ – darunter versteht man das achtlose Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen auf öffentlichen Plätzen und in der Natur – unternehmen kann. Unterstützt werden sie von der lokalen Abfallberatung, die ebenfalls vor Ort sein wird. Beim Abfall-Quiz gibt es zudem kleine Überraschungen zu gewinnen.

Die „Trashbusters“ kommen am 22. April nach Spittal, am 23. April sind sie in Hermagor
Die „Trashbusters“ kommen am 22. April nach Spittal, am 23. April sind sie in Hermagor © VKS

Halt in Hermagor

Die „Trashbusters“ machen im Zuge ihrer Tour von „Österreich sammelt“ in mehreren Kärntner Städten Halt. Laut dem 1. Österreichischen Littering-Report landen jedes Jahr rund 15.000 Tonnen an Abfällen im öffentlichen Raum und in der Natur – vorwiegend in Städten. Diese Menge entspricht dem jährlichen Restmüllaufkommen von rund 30.000 Personen. Zum Vergleich: Das ist in etwa die Größenordnung des Kärntner Bezirks Feldkirchen. In einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von „Österreich sammelt“ gaben 84 Prozent der Befragten an, sich über Müll auf Straßen oder in der Natur zu ärgern. 31 Prozent haben den Eindruck, dass die Vermüllung zugenommen hat. Gleichzeitig sagt rund die Hälfte der Menschen, selbst schon einmal Abfälle achtlos weggeworfen zu haben.

Übrigens: Tags darauf, am 23. April, werden die „Trashbusters“ von 10 bis 12 Uhr auch am Hermagorer Hauptplatz zu sehen sein.