Stefan Glantschnig beweist einmal mehr, dass er zu den besten Köchen Österreichs gehört: Der Guide Michelin zeichnet das Fine-Dine-Restaurant Rouge Noir im Hotel Neusacherhof am Ufer des Weißensees erneut mit einem Michelin Stern aus. In die Erfolgsgeschichte des Spitzenkochs reihen sich weitere Top-Bewertungen ein: Sechs Gabeln im aktuellen Falstaff Restaurant Guide (Rouge Noir und Wirtshaus) sowie drei Hauben im Gault&Millau (16,5 Punkte) unterstreichen den konstanten Erfolg seiner Küche.

„Solche Auszeichnungen sind eine große Bestätigung und bringen viel Aufmerksamkeit für unsere Region. Es freut mich besonders, dass sich der Weißensee in den letzten Jahren zu einer der spannendsten Kulinarik-Destinationen Österreichs entwickelt hat“, sagt Glantschnig.

Stefan Glantschnig beim Fischen
Stefan Glantschnig beim Fischen © Martin Hoffmann

Vorbereitungen für die Sommersaison

Die Michelin-Inspektoren zeigten sich begeistert von seinem Angebot: „In einem Menü mit 12 schön abgestimmten, kreativen Gängen werden Top-Produkte fast ausschließlich aus der unmittelbaren Umgebung mit spannenden Aromen-Kombinationen in Szene gesetzt.“ Für den 36-jährigen Koch ist der Michelin Stern ein weiterer Höhepunkt seiner noch jungen Karriere: 2017 gewann er die „Jungen Wilden“ von Rolling Pin. Von 2018 bis 2022 war er Sous Chef unter dem heutigen Drei-Sterne-Koch Jan Hartwig. 2022 eröffnete Glantschnig den Neusacherhof als Boutique-Hotel mit 16 Zimmern samt modernem Wirtshaus, 2024 folgte das Fine-Dine-Restaurant Rouge Noir im ersten Stock seines Hotels mit Panoramablick über den Weißensee.

Der Neusacherhof startet mit dem Wirtshaus am 1. Mai in der Sommersaison. Das Rouge Noir eröffnet am 15. Mai.

Der Ausblick vom Restaurant Rouge Noir
Der Ausblick vom Restaurant Rouge Noir © Martin Hoffmann

Weiterer Stern geht nach Weißensee

Mit seinen „BERG.SEE.“-Menüs überzeugte auch Hannes Müller vom Genießerhotel „Die Forelle“ in Techendorf. Er setzt auf Produkte aus seiner eigenen Landwirtschaft, beziehungsweise von regionalen Produzenten seines Vertrauens. Im Restaurant werden mehrere Gänge angeboten, die einen „Streifzug durch die jahreszeitlich passenden Verfügbarkeiten aus Lebensmitteln der Region“ widerspiegeln.

Hannes Müller vom Hotel Restaurant
Hannes Müller vom Hotel Restaurant "Die Forelle" © Martin Lugger

Auch in der Gamskogelhütte darf gefeiert werden

Und auch bei Stefan Lastin ist die Freude groß: In Kärnten ist er der einzige Koch, der sich über einen der neu vergebenen Sterne freuen darf. Sein Stil in der Gamskogelhütte am Katschberg ist klar: reduziert, präzise, produktgetrieben. Der Guide Michelin beschreibt einen Besuch folgendermaßen: „So richtig zum Wohlfühlen ist die Gourmetstube in toller Lage auf 1850 Metern. In gemütlich-alpiner Atmosphäre mit rustikalem Holz und schönem Naturstein serviert man an klassisch eingedeckten Tischen ein niveauvolles Menü mit drei bis sechs Gängen, dazu aufwändige Snacks vorab und süße Leckereien als Abschluss.“

Stefan Lastin kocht auf Sterne-Niveau
Stefan Lastin kocht auf Sterne-Niveau © Markus Traussnig