An den beiden letzten Märzwochenenden wird Gmünd wieder zur Theaterstadt. Der Verein „Offen für Kultur“ organisiert das Festival unter der Leitung von Obfrau Alexandra Rudiferia. „Bei der fünften Auflage unseres Festivals, ist es mir besonders wichtig, die Jüngsten unter den Besuchern für die Faszination des Theaters zu begeistern“, betont Rudiferia.
Auch heuer steht alles im Zeichen der Vielfalt – mit Kabarett, Pantomime, Figurentheater und Programmen für Kinder und Schulen. Eröffnet wird das Festival von Bodecker & Neander aus Berlin. Die vielfach ausgezeichneten Pantomimen begeisterten bereits zweimal das heimische Publikum. Heuer feiern sie ein rundes Bühnenjubiläum und zeigen „Das Beste aus 30 Jahren“. Für heitere Stimmung sorgt der Kabarettist Andreas Ferner. In seinem Programm „Stundenwiederholung“ erzählt er lebendig aus dem Schulalltag.
Aus München reisen Absolventinnen und Absolventen der Schauspielakademie an. Sie bringen eine turbulente „Komödie im Dunkeln“ auf die Bühne. Das Theater Tröbinger zeigt „Jedermann“ als besonderes Puppentheaterspektakel – mit Humor, Tiefgang und sogar E-Gitarrenklängen. Der Verein Kultur Marktlücke nähert sich dem Stück „Der Weibsteufel“ mit einem gesellschaftskritischen Blick auf Rollenbilder. Leidenschaftliche Laiendarstellerinnen und -darsteller stehen dafür auf der Bühne. Mit dem Stück „spinnst“ lädt Die Puppenspielerin zu einer poetischen Reise ein. Figuren- und Objekttheater erzählen von einer Gemeinschaft, die neu zusammenfindet. An den Sonntagnachmittagen gehört die Bühne den Jüngsten.
Theater in Workshops ausprobieren
Das babelart Theater bringt „Fuchs und Rabe“ sowie weitere Fabeln von Äsop als humorvolles Puppenspiel auf die Bühne. Der slowakische Pantomime Vlado Kulišek begeistert ohne Worte. Er bindet die Kinder aktiv ein. Erstmals sind Schulen besonders eingeladen: Für Volksschulklassen spielt das babelart Theater die „Second Hand Show“, ein musikalisches Objekttheater über Fantasie und neue Blickwinkel. Schülerinnen und Schüler von Mittelschulen und Gymnasien erleben beim Theater Tröbinger „Walle, walle manche Strecke“ – eine Collage aus fünf bekannten Balladen. Workshops ergänzen das Programm. Hier können Interessierte selbst Theater ausprobieren, kreativ werden und eigene Ideen entwickeln. Das Theaterfestival zeigt einmal mehr: In Gmünd treffen Erfahrung und junge Talente, Humor und Tiefgang, Wort und Bewegung aufeinander – und machen die Stadt für zwei Wochenenden zur lebendigen Bühne. Nähere Infos erhalten Sie hier: