Nicht nur der Regen und der starke Wind sorgten Donnerstagabend für eine angespannte Stimmung im Kulturzentrum Obervellach, sondern auch die Präsentation der Variantenstudie zum geplanten Schwallausgleichskraftwerk Kolbnitz. Die Mölltaler zeigten sich dabei teilweise von ihrer robusten Seite. Die Diskussion um das Kraftwerksprojekt der Kelag spaltet die Region und scheint nun drei Lager zu bilden: Die Kelag als Projektwerber, die Bürgermeister gemeinsam mit Tourismus- und Fischereiverbänden, die sich als Vermittler verstehen, sowie die Bürgerinitiative (BI) „Retten wir die Möll“, die das Vorhaben ablehnt.