Die Stadtgemeinde Spittal investiert laufend in die Ausrüstung ihrer Feuerwehren – zuletzt mit der Übergabe neuer Einsatzuniformen. Bürgermeister Gerhard Köfer überreichte die modernen Garnituren an die Kommandanten Johannes Trojer (FF Spittal), Harald Ebner (FF St. Peter) und Martin Tidl (FF Olsach-Molzbichl), stellvertretend für die 162 aktiven Mitglieder der drei Wehren. Rund 66.000 Euro stellte die Stadtgemeinde zusätzlich zu Fördermitteln von Land und Landesfeuerwehrverband bereit. Die neue Schutzbekleidung bietet verbesserte Bewegungsfreiheit, reflektierende Streifen und praktische Staufächer – und soll mittelfristig österreichweit zum Standard werden.

Parallel dazu laufen die Planungen für einen eigenen dezentralen Katastrophenstützpunkt (KAT-Stützpunkt) in Spittal. Damit soll die Einsatzbereitschaft im Bezirk und darüber hinaus gestärkt werden. Ein solcher Stützpunkt ist eine strategisch ausgestattete Feuerwehrbasis, die im Katastrophenfall – etwa bei Hochwasser, Muren oder technischen Großschadenslagen – überregionale Hilfe leisten kann. Neben spezieller Ausrüstung sind auch logistische Kapazitäten vorgesehen, um Einsatzkräfte zu koordinieren und Versorgungsaufgaben zu übernehmen.

Drei Varianten in Prüfung

Spittal soll KAT-Stützpunkt für Oberkärnten werden. Dazu haben sich das Land, der Landesfeuerwehrverband und die Bürgermeister des Bezirks geschlossen bekannt. Aktuell werden mehrere Möglichkeiten geprüft, konkrete Entscheidungen zur Umsetzung stehen noch aus. Derzeit prüft die Stadtgemeinde drei Varianten für den Ausbau – darunter auch eine Mietlösung. Nach Einholung aller relevanten Daten sowie unter Einbindung eines Architekten sollen die Verhandlungen neu aufgenommen werden. Seitens der Stadtgemeinde heißt es: „Derzeit läuft noch die Planung dieses Projektes, bis zu konkreten Plänen und Auskünften dauert es noch.“

Der Teleskoplader war bei der Großübung in Baldramsdorf im Einsatz
Der Teleskoplader war bei der Großübung in Baldramsdorf im Einsatz © KLZ/Katholnig

Während die infrastrukturelle Planung noch läuft, ist die technische Ausstattung des künftigen Stützpunkts bereits im Gange. Im Dezember 2024 wurde der Feuerwehr Spittal ein moderner Teleskoplader übergeben. Eine Einschulung der Kameraden hat bereits stattgefunden, das Fahrzeug wurde schon – etwa bei der Großübung in Baldramsdorf – eingesetzt. Das Gerät samt Tandemachs-Anhänger und verschiedenen Anbaugeräten wie Palettengabel, Holzzange und Schaufeln wird künftig für technische Einsätze aller Art sowie im Katastrophenschutz genutzt.